Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Legal Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a complaint lodged against an earlier decision by a cantonal court regarding the execution of a penalty. The complainant failed to provide proper justification for the appeal, both in the initial submission and within the stipulated timeframe after being notified of the deficiencies. Despite receiving multiple extensions to rectify the issues, the subsequent submissions did not adequately address the legal grounds or rights allegedly infringed, leading to the rejection of the appeal. Ultimately, the court did not entertain the complaint due to these procedural inadequacies.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 6 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Legal Justification: The complainant failed to provide proper justification for the appeal, both in the initial submission and within the stipulated timeframe after being notified of the deficiencies. Despite receiving multiple extensions to rectify the issues, the subsequent submissions did not adequately address the legal grounds or rights allegedly infringed, leading to the rejection of the appeal. Ultimately, the court did not entertain the complaint due to these procedural inadequacies.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe deficient substantiation of the appeal was assessed against the requirements of this article.
The appeal was not entered upon using the simplified procedure stipulated by this article because the grounds for appeal were insufficient.
The appellant was granted a deadline to remedy the defect concerning the language of the submission, as required by this article.
The deficient substantiation of the appeal was assessed against the requirements of this article.
The lack of proper substantiation was assessed against the requirements of this article regarding the grounds for appeal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_502/2011
Urteil vom 28. September 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern, Kramgasse 20, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Strafvollzug (Aufgebot zum Strafvollzug),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Strafkammer, vom 13. Juli 2011.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Im angefochtenen Entscheid wurde auf eine kantonale Beschwerde nicht eingetreten, weil der Beschwerdeführer das Rechtsmittel auch innert Nachfrist nicht begründet hatte. Da seine erste Eingabe vor Bundesgericht (act. 1) ebenfalls keine Begründung enthielt, wurde der Beschwerdeführer auf den Mangel und darauf aufmerksam gemacht, dass er die Beschwerde innert der Rechtsmittelfrist, die noch bis zum 14. September 2011 laufe, ergänzen könne (act. 4). Innert Frist reichte der Beschwerdeführer eine Eingabe ein, die allerdings nicht in einer schweizerischen Amtssprache abgefasst war (act. 5). In Anwendung von Art. 42 Abs. 6 BGG wurde ihm eine Frist bis zum 30. September 2011 angesetzt, um den Mangel zu beheben (act. 6). Er kam dieser Aufforderung am 27. September 2011 nach (act. 7). Die neue Eingabe genügt indessen erneut den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, weil sich daraus nicht ergibt, inwieweit der angefochtene Entscheid gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG bzw. gegen die Grundrechte des Beschwerdeführers verstossen könnte. Die Erklärung, der Beschwerdeführer sei mit dem angefochtenen Entscheid nicht einverstanden, genügt als Begründung nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. September 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: C. Monn