Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_493/2008 KI-generiert

Revision Request Regarding Judicial Bias Denied

Geschäftsnummer 6B_493/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual submitted a request to the Zurich Administrative Court, challenging the requirement to pay costs associated with a previous judgment from September 2007, arguing that the presiding judge at that time was biased. The individual sought to have the earlier ruling overturned and requested compensation for legal expenses. The administrative court declined to proceed with the revision request, indicating that the matter should be addressed by the Federal Court. Upon reviewing the case, the Federal Court found that no grounds for revising the earlier decision existed under the applicable legal provisions, and thus, did not enter into the request for revision.

Legislator-Regeste

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Art. 121 BGG, Art. 121 lit. a BGG, Art. 123 Abs. 1 BGG, Art. 123 Abs. 2 lit. b BGG, Art. 108 al. 1 let. a LTF, Art. 121 ff. BGG; Revision Request Regarding Judicial Bias Denied: The individual sought to have the earlier ruling overturned and requested compensation for legal expenses. The administrative court declined to proceed with the revision request, indicating that the matter should be addressed by the Federal Court. Upon reviewing the case, the Federal Court found that no grounds for revising the earlier decision existed under the applicable legal provisions, and thus, did not enter into the request for revision.

Schlagwörter

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Kosten Befangenheit des Richters Revisionsgründe Geschäftsordnung Rechtsstaat verwaltungsrechtliches Wiedererwägungsgesuch Verwaltungskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 al. 1 let. a LTF

This article is mentioned in the reasoning for the simplified procedure.

Art. 121 ff. BGG

These articles define the grounds for revision which were discussed in the reasoning regarding the admissibility of the appeal's request.

Art. 121 lit. a BGG

This article was discussed in relation to the alleged bias of the cantonal judge.

Art. 123 Abs. 1 BGG

This article was discussed as a potential ground for revision related to influencing the verdict through a crime or delict.

Art. 123 Abs. 2 lit. b BGG

This article was discussed as a potential ground for revision related to new facts or evidence.

Art. 93 BGG

This article is mentioned in the reasoning to support the dismissal of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_493/2008/sst

Urteil vom 29. August 2008

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Wiprächtiger, Zünd,

Gerichtsschreiber Störi.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Amtsleitung, Feldstrasse 42, 8090 Zürich Amtsstellen Kt ZH, Beschwerdegegner.

Gegenstand

Kosten,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich,

4. Abteilung, Einzelrichter, vom 25. September 2007.

Erwägungen:

1. X.________ gelangte am 26. Mai 2008 an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit der Erklärung, nicht gewillt zu sein, die Kosten des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 25. September 2007 zu begleichen, zumal der damals urteilende Einzelrichter befangen gewesen sei. Er beantrage daher die Aufhebung dieses Entscheids und die Zusprechung einer Parteientschädigung.

Mit Verfügung vom 5. Juni 2008 trat der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts auf das Revisionsgesuch nicht ein. Er erachtete - da der damalige Entscheid an das Bundesgericht weitergezogen worden sei - dieses für zuständig, über das Revisionsgesuch zu befinden, hielt aber zugleich fest, dass ein kantonalrechtlicher Revisionsgrund nicht gegeben sei, und selbst wenn auf das Gesuch eingetreten würde, dieses abgewiesen werden müsste. Mit seinem Entscheid übermittelte der Einzelrichter die Akten dem Bundesgericht.

2. Die Revision eines Urteils des Bundesgerichts kann nur verlangt werden, wenn eine der Voraussetzungen von Art. 121 ff. BGG erfüllt ist. Art. 121 BGG führt vier Verfahrensvorschriften an, deren Missachtung eine Revision rechtfertigt, nämlich Vorschriften über die Besetzung des Gerichts (lit. a), die Verletzung der Dispositionsmaxime (lit. b), das Übergehen von Anträgen (lit. c) und die Versehensrüge (lit. d). Sie beziehen sich auf das bundesgerichtliche Verfahren. Die Verletzung einer Ausstandsvorschrift im kantonalen Verfahren ist kein Revisionsgrund nach Art. 121 lit. a BGG . Nicht einschlägig sind sodann die Revisionsgründe von Art. 122 (Verletzung der EMRK) und von Art. 123 Abs. 1 BGG (Einwirkung auf das Urteil durch ein Verbrechen oder Vergehen). Was schliesslich den Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 lit. b BGG (neue Tatsachen oder Beweismittel) betrifft, so hat das Bundesgericht entschieden, dass sich dieser Revisionsgrund unter Vorbehalt von Tatsachen, die im bundesgerichtlichen Verfahren von Amtes wegen abzuklären sind, allein auf Urteile bezieht, in welchen das Bundesgericht die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz durch eigene ersetzt hat ( BGE 134 IV 48 ). Das trifft hier nicht zu. Es ergibt sich somit, dass kein bundesrechtlicher Revisionsgrund vorliegt.

3. Auf das Revisionsgesuch ist demnach nicht einzutreten. Da es nicht der Gesuchsteller war, der das Gesuch dem Bundesgericht zur Entscheidung unterbreitete, sondern das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, sind keine Kosten zu erheben.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. August 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Favre Störi