Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_491/2007 KI-generiert

Refusal of Appeal Against Timely Rejection of Procedural Challenge

Geschäftsnummer 6B_491/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was filed by an individual against the decision of a public prosecutor's office, which had issued a non-prosecution order. The court of first instance determined that the complaint was filed late, leading the prosecutor's office to correctly dismiss it. The higher court noted that the main issue of timeliness was not addressed in the appeal, resulting in the failure to meet the necessary justification requirements for further proceedings. Consequently, the court ruled not to consider the complaint, imposed court costs on the individual, and communicated the judgment to the involved parties.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Refusal of Appeal Against Timely Rejection of Procedural Challenge: The court of first instance determined that the complaint was filed late, leading the prosecutor's office to correctly dismiss it. The higher court noted that the main issue of timeliness was not addressed in the appeal, resulting in the failure to meet the necessary justification requirements for further proceedings. Consequently, the court ruled not to consider the complaint, imposed court costs on the individual, and communicated the judgment to the involved parties.

Schlagwörter

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Verfahrensrügen Leitverfahren Beschwerdelegitimation Eilvorabentscheidungsverfahren Verfahrenskosten Verwirkung des Rechtsvorschlags

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on the procedural provision regarding summary dismissal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The costs of the proceedings were imposed on the appellant.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_491/2007 /rom

Urteil vom 21. September 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Staubeggstrasse 8, 8510 Frauenfeld.

Gegenstand

Nichtanhandnahmeverfügung,

Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons Thurgau vom 13. März 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Vorinstanz stellte im angefochtenen Entscheid fest, eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung sei verspätet gewesen, weshalb die Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau auf Eingaben des Beschwerdesführers zu Recht nicht eingetreten sei (angefochtener Entscheid S. 5 E. 5). Mit der heute einzig interessierenden Frage der Verspätung befasst sich die Beschwerde nicht. Sie genügt folglich den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau und der Anklagekammer des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. September 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: