Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_483/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Untimely Filing

Geschäftsnummer 6B_483/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Public Law Division of the Cantonal Court of Valais on February 3, 2022. The complaint concerned the enforcement of a substitute custodial sentence and a request for electronic monitored house arrest. The decision from the Cantonal Court was delivered to the complainant on February 8, 2022, which required the complaint to be submitted by March 10, 2022, as per Swiss legal procedural deadlines. However, the complainant submitted the complaint late, on April 6, 2022. Additionally, the complaint failed to meet the necessary reasoning requirements under Article 42 paragraph 2 BGG, resulting in the tribunal's decision not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Untimely Filing: The complaint concerned the enforcement of a substitute custodial sentence and a request for electronic monitored house arrest. The decision from the Cantonal Court was delivered to the complainant on February 8, 2022, which required the complaint to be submitted by March 10, 2022, as per Swiss legal procedural deadlines. However, the complainant submitted the complaint late, on April 6, 2022. Additionally, the complaint failed to meet the necessary reasoning requirements under Article 42 paragraph 2 BGG, resulting in the tribunal's decision not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

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Ersatzfreiheitsstrafe Gesuch um elektronisch überwachten Hausarrest verspätete Einreichung Wiederherstellung der versäumten Frist Freiheitsstrafe Rückzug des Rechtsbegehrens ungerechtfertigte Verzögerung der Strafverfolgung Klagefrist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not considered because it was filed late, according to the procedure set out in this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule on the exemption from court costs, as no costs were charged.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_483/2022

Urteil vom 13. April 2022

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Frey Krieger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Dienststelle für Straf- und Massnahmenvollzug Amt für Sanktionen und Begleitmassnahmen, Bahnhofstrasse 39, 1950 Sitten,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Ersatzfreiheitsstrafe; Gesuch um elektronisch überwachten Hausarrest; Nichteintreten,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Wallis, Öffentlichrechtliche Abteilung, vom 3. Februar 2022 (A1 21 243, A2 21 77).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Eine Beschwerde an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ).

2. Die Beschwerde richtet sich gegen einen Entscheid des Kantonsgerichts Wallis, Öffentlichrechtliche Abteilung, vom 3. Februar 2022, der dem Beschwerdeführer gemäss Sendungsverfolgung der Post am 8. Februar 2022 zugestellt wurde. Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 10. März 2022 bei der Schweizerischen Post aufgegeben sein müssen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Die Beschwerdeeingabe trägt das Datum vom 4. April 2022 und wurde der Schweizerischen Post am 6. April 2022 übergeben. Sie wurde damit erst nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereicht und ist folglich verspätet. Dass der Beschwerdeführer die Frist unverschuldet verpasst hätte, macht er vor Bundesgericht in seiner Eingabe nicht geltend. Er stellt auch kein Gesuch um Fristwiederherstellung. Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deswegen unzulässig, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis, Öffentlichrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. April 2022

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Frey Krieger