Appeal Inadmissible Due to Lack of Reasoning on Formal Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, a complainant appealed against a decision by the Zurich Cantonal Court's first criminal chamber, which had refused to consider his appeal due to the absence of a timely submitted appeal statement. The complainant focused on alleged costs incurred during examinations conducted by the governor's office and sought compensation, a concern the Federal Tribunal could not address as it was not part of the proceedings. The complainant failed to meet the necessary justification requirements for the appeal under Article 42 Paragraph 2 of the Swiss Federal Tribunal Act (BGG), leading to the tribunal not proceeding with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissible Due to Lack of Reasoning on Formal Grounds: The complainant focused on alleged costs incurred during examinations conducted by the governor's office and sought compensation, a concern the Federal Tribunal could not address as it was not part of the proceedings. The complainant failed to meet the necessary justification requirements for the appeal under Article 42 Paragraph 2 of the Swiss Federal Tribunal Act (BGG), leading to the tribunal not proceeding with the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule on the non-admission (Nichteintreten) of the appeal based on insufficient grounds.
Used to waive the imposition of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_465/2021
Urteil vom 20. Mai 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Kosten (Nichteintreten auf Berufung); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 1. April 2021 (SU210015-O/U/cwo).
Die Präsidentin zieht in Erwägung:
1. Am 1. April 2021 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf eine Berufung nicht ein, weil der Beschwerdeführer innert Frist keine Berufungserklärung eingereicht hatte (Beschluss, S. 2). Vor Bundesgericht befasst sich der Beschwerdeführer ausschliesslich mit den ihm angeblich entstandenen Kosten aus Einvernahmen durch das Statthalteramt und verlangt eine Genugtuung bzw. Entschädigung, was indessen nicht zum Gegenstand des Verfahrens gehört und wozu sich das Bundesgericht folglich nicht aussprechen kann. Zum formellen Grund, aus welchem die Vorinstanz auf sein kantonales Rechtsmittel nicht eintreten konnte, äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Seine Beschwerdeeingabe genügt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Mai 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill