Appeal Inadmissible Due to Lacking Specification and Untimeliness
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a petitioner who filed a complaint against a decision of the Cantonal Court of Zurich from April 28, 2011. The petitioner was required to submit the contested decision by July 11, 2011, but only provided a cost listing rather than the relevant judgment. The complaint was also deemed to lack adequate reasoning and was submitted late, exceeding the 30-day appeal period, which had expired on June 15, 2011. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG; Appeal Inadmissible Due to Lacking Specification and Untimeliness: The petitioner was required to submit the contested decision by July 11, 2011, but only provided a cost listing rather than the relevant judgment. The complaint was also deemed to lack adequate reasoning and was submitted late, exceeding the 30-day appeal period, which had expired on June 15, 2011. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the complaint.
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KI-generiertThis article sets the appeal deadline, which was exceeded according to the file review.
The appeal was dismissed by the simplified procedure based on this article.
This article governs the requirements for the grounds of appeal, which the complaint did not meet.
This article was cited by the Tribunal when requesting the appellant to submit the final decision.
No specific article for legal aid was cited in the operative part, as no legal aid was granted or refused in the dispositive.
Although no costs were imposed, this article governs cost allocation, but it is not explicitly cited in the operative part (only the waiver of costs is mentioned in the operative part: 'Es werden keine Kosten erhoben.').
This article was cited regarding the non-reviewable subject matter of the appeal (the submitted document was not an appealable decision).
This article outlines the grounds for appeal and was referenced in the reasoning regarding the insufficient substantiation of the complaint.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_465/2011
Urteil vom 13. Juli 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
Y.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unbekannt,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 28. April 2011.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerdeführerin wendet sich mit einer Eingabe vom 27. Juni 2011 ans Bundesgericht. In Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG wurde sie mit Verfügung vom 1. Juli 2011 (act. 3) aufgefordert, den angefochtenen Entscheid bis 11. Juli 2011 nachzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. In der Folge reichte diese eine Bussen- und Kostenaufstellung des Statthalteramts des Bezirks Hinwil vom 6. Juli 2011 ein, nicht aber den angefochtenen Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 28. April 2011, auf welchen sich die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe bezieht. Die eingereichte Bussen- und Kostenaufstellung des Statthalteramts Hinwil bildet kein taugliches Anfechtungsobjekt im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG .
Abgesehen davon genügt die Beschwerde auch den Begründungsanforderungen im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. In Ihrer Eingabe führt die Beschwerdeführerin nur aus, sie wolle Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 28. April 2011 anmelden. Daraus ergibt sich nicht, inwieweit der angefochtene Entscheid das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzen könnte. Das Bundesgericht machte die Beschwerdeführerin darauf aufmerksam, dass ihre Eingabe den Anforderungen an die Begründung nicht genügen dürfte, und wies sie auf die Möglichkeit eines kostenlosen Beschwerderückzugs hin (act. 3). Davon machte diese keinen Gebrauch.
Im Übrigen ergibt sich aus der vom Bundesgericht eingeholten postalischen Empfangsbestätigung, dass der angefochtene Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich vom 28. April 2011 der Beschwerdeführerin am 16. Mai 2011 zugestellt wurde. Die 30-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG lief somit am 15. Juni 2011 ab. Die Beschwerde wurde der Post erst am 28. Juni 2011 übergeben. Sie ist verspätet.
Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Juli 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill