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6B_462/2017 KI-generiert

Claimant's Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements

Geschäftsnummer 6B_462/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the prosecution in the canton of Fribourg decided not to proceed with a criminal complaint related to forgery filed by the complainant in September 2016. The complainant challenged this decision, but the cantonal court upheld the prosecution's ruling in March 2017. Subsequently, the complainant filed an appeal to the Federal Tribunal, seeking to extend the deadline for submitting reasons for the appeal against the cantonal court's decision. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary requirements for a valid submission, as it lacked a specific request and adequate justification. Consequently, the Federal Tribunal opted not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 50 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG; Claimant's Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements: The complainant challenged this decision, but the cantonal court upheld the prosecution's ruling in March 2017. Subsequently, the complainant filed an appeal to the Federal Tribunal, seeking to extend the deadline for submitting reasons for the appeal against the cantonal court's decision. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary requirements for a valid submission, as it lacked a specific request and adequate justification. Consequently, the Federal Tribunal opted not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Urkundenfälschung) gesetzliche Frist Formerfordernisse Strafanzeige Eröffnung des Entscheids Beschwerdelegitimation Klagefrist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not considered because the required justification was missing, leading to a decision not to enter upon the appeal according to this article.

Art. 42 Abs. 1 BGG

The submissions did not satisfy the requirements regarding the petition (Begehren) as set out in this article.

Art. 42 Abs. 2 BGG

The submissions did not satisfy the requirements regarding the substantiation of the appeal as set out in this article.

Art. 47 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning regarding the non-extendable nature of the statutory deadline, implicitly supporting the procedural outcome.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_462/2017

Urteil vom 4. Mai 2017

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Unseld.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Postfach 1638, 1701 Freiburg,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Urkundenfälschung),

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Strafkammer, vom 7. März 2017.

Erwägungen:

1. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg verfügte am 20. Januar 2017 die Nichtanhandnahme einer Strafanzeige des Beschwerdeführers vom 20. September 2016. Die von diesem dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Freiburg am 7. März 2017 ab.

Dagegen gelangt der Beschwerdeführer mit Beschwerde an das Bundesgericht. Er erklärt in seinen Eingaben "Einspruch" gegen den Entscheid vom 7. März 2017 zu erheben und ersucht um eine Fristerstreckung für die Begründung der Beschwerde.

2. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat ein Begehren, d.h. einen Antrag, und eine Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).

Die Beschwerde in Strafsachen ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Bei der 30-tägigen Beschwerdefrist handelt es sich um eine gesetzliche Frist, die nicht erstreckt werden kann ( Art. 47 Abs. 1 BGG ). Eine Wiederherstellung der Beschwerdefrist kommt von vornherein nur in Betracht, wenn innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und gleichzeitig die versäumte Rechtshandlung nachgeholt wird (vgl. Art. 50 Abs. 1 BGG ).

3. Die Eingaben des Beschwerdeführers an das Bundesgericht genügen den Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht. Sie enthalten kein Begehren im Sinne von Art. 42 Abs. 1 BGG und auch sonst keine rechtsgenügende Begründung (vgl. zu den Beschwerdegründen Art. 95 ff. BGG ). Das Bundesgericht teilte dem Beschwerdeführer bereits mit Schreiben vom 11. April 2017 mit, dass die gesetzliche Beschwerdefrist nicht erstreckt werden kann (vgl. Art. 47 Abs. 1 BGG ). Es wies ihn jedoch darauf hin, dass er seine Beschwerde noch innert der nach Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG verlängerten Beschwerdefrist begründen kann. Da auch in der Folge keine Beschwerdebegründung beim Bundesgericht einging, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Mai 2017

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Unseld