Failure to Challenge Procedural Grounds Leads to Dismissal for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint against a decision made by the Court of Appeals in Zurich, which dismissed her appeal on procedural grounds in April 2013. The individual challenged the substantive aspects of the case rather than addressing the reasons the lower court found her appeal insufficiently substantiated. Consequently, the higher court deemed her complaint did not meet the necessary justification requirements, leading to a refusal to consider the appeal further. Additionally, the court ordered the costs of the proceedings to be borne by the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Challenge Procedural Grounds Leads to Dismissal for Insufficient Substantiation: The individual challenged the substantive aspects of the case rather than addressing the reasons the lower court found her appeal insufficiently substantiated. Consequently, the higher court deemed her complaint did not meet the necessary justification requirements, leading to a refusal to consider the appeal further. Additionally, the court ordered the costs of the proceedings to be borne by the individual.
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KI-generiertThe appeal was not adjudicated because the procedural requirements for admissibility were not met.
The costs of the proceedings were imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_461/2013
Urteil vom 29. Mai 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 19. April 2013.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 19. April 2013 aus formellen Gründen auf die kantonale Beschwerde der Beschwerdeführerin nicht ein. Vor Bundesgericht befasst sich diese einzig mit der materiellen Seite der Angelegenheit, welche nicht Gegenstand des Verfahrens vor Vorinstanz war, und worauf das Bundesgericht nicht eintreten kann. Hingegen äussert sie sich mit keinem Wort dazu, weshalb und inwiefern die Erwägung der Vorinstanz, die kantonale Beschwerde sei nicht hinreichend begründet, unrichtig oder willkürlich sein könnte. Die Beschwerde genügt damit den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf kann im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Mai 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill