Failure to Pay Cost Advance on Time Leads to Appeal Dismissal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complainant who filed a complaint regarding violence and threats against authorities. The complainant was required to pay a court fee of CHF 800 by a specified deadline but failed to do so. Despite being granted an extension, the payment was made after the final deadline. The complainant attributed the delay to a misunderstanding involving his spouse. The court highlighted that the responsibility for timely payment cannot be shifted to a third party and ruled not to consider the complaint due to the late payment. Additionally, the court ordered the complainant to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 101 OR, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance on Time Leads to Appeal Dismissal: The complainant was required to pay a court fee of CHF 800 by a specified deadline but failed to do so. Despite being granted an extension, the payment was made after the final deadline. The complainant attributed the delay to a misunderstanding involving his spouse. The court highlighted that the responsibility for timely payment cannot be shifted to a third party and ruled not to consider the complaint due to the late payment. Additionally, the court ordered the complainant to bear the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to justify the non-admittance of the appeal due to the late payment of the cost deposit.
Used to order the appellant to bear the court costs.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_46/2016
Urteil vom 3. Mai 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Kosten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 23. Oktober 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Bundesgericht forderte den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 18. Januar 2016 auf, spätestens am 10. Februar 2016 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen.
Nachdem der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2. März 2016 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist angesetzt bis zum 8. April 2016, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
In der Folge wurde der Kostenvorschuss erst am 13. April 2016 und somit verspätet einbezahlt. Das Bundesgericht gab dem Beschwerdeführer am 18. April 2016 Gelegenheit, sich bis zum 3. Mai 2016 zur Frage der Verspätung zu äussern.
Mit Datum vom 30. April 2016 (Postaufgabe 2. Mai 2016) wurde dem Bundesgericht mitgeteilt, die Verspätung sei durch ein Versehen der Ehefrau des Beschwerdeführers entstanden. Bedient sich die Partei zur Erfüllung der Kostenvorschusspflicht indessen einer Erfüllungsgehilfin, so ist ihm das Verhalten der Hilfsperson wie ein eigenes zuzurechnen ( Art. 101 OR ). Denn wer den Vorteil hat, Pflichten durch eine Hilfsperson erfüllen zu lassen, der soll auch die Nachteile daraus tragen ( BGE 114 Ib 67 E. 2 und 3; 107 Ia 168 E. 2a; vgl. auch Urteil 1C_520/2015 vom 13. Januar 2016 E. 2.2).
Auf die Beschwerde ist infolge verspäteter Zahlung des Kostenvorschusses im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Mai 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: C. Monn