Federal Supreme Court Upholds Refusal to Hear Appeal Due to Untimely Payment of Court Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the appellant challenged the decision made by the Cantonal Court regarding the denial of conditional imprisonment. The appellant filed a complaint against the ruling of the Cantonal Court, arguing that there was arbitrariness and a violation of the right to be heard. However, due to the late submission of a request for free legal assistance and failure to pay the required court fees, the Federal Tribunal determined that it would not consider the appeal. Consequently, the court costs were imposed on the appellant, and the request for free legal aid was rejected.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Upholds Refusal to Hear Appeal Due to Untimely Payment of Court Costs: The appellant filed a complaint against the ruling of the Cantonal Court, arguing that there was arbitrariness and a violation of the right to be heard. However, due to the late submission of a request for free legal assistance and failure to pay the required court fees, the Federal Tribunal determined that it would not consider the appeal. Consequently, the court costs were imposed on the appellant, and the request for free legal aid was rejected.
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KI-generiertUsed to justify the non-entry into the merits of the appeal due to a late payment of the cost advance.
Used to dismiss the request for legal aid because the appeal was hopeless.
Used to mandate that the financial situation of the appellant be taken into account when setting the court fee.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_449/2009
Urteil vom 28. Juli 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
vertreten durch Fürsprecher Sararard Arquint,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verweigerung des bedingten Strafvollzugs; Willkür, Verletzung des rechtlichen Gehörs,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 16. April 2009 (SB090092/U/eh).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 3. Juni 2009 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 23. Juni 2009 einen Kostenvorschuss von Fr. 4'000.-- einzuzahlen. Mit Schreiben vom 22. Juni 2009 ersuchte er um Erstreckung der Frist. Mit Verfügung vom 23. Juni 2009 wurde in Anwendung von Art. 62 Abs. 3 BGG die gesetzlich vorgesehene zweite Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses bis zum 14. Juli 2009 angesetzt mit der Androhung, dass bei nicht fristgerechter Leistung des Vorschusses auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Mit Eingabe vom 15. Juli 2009 stellt der Beschwerdeführer ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Das Gesuch ist verspätet. Folglich ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos waren. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Juli 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn