Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Non-Initiation of Criminal Investigation Due to Lack of Standing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint by an individual regarding the refusal to initiate criminal investigations against certain authorities and officials for alleged misconduct, including false accusations and abuse of power. The complaint was directed against a decision made by an appellate court, which the individual claims denied justice. However, the court determined that the complainant lacked the legal standing to pursue the matter further, as the refusal to commence investigations does not provide grounds for the complainant to challenge the ruling. Consequently, the court decided not to entertain the complaint, and the associated legal costs were imposed on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 92 BGG, Art. 90 BGG, Art. 108 BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 81 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Non-Initiation of Criminal Investigation Due to Lack of Standing: The complaint was directed against a decision made by an appellate court, which the individual claims denied justice. However, the court determined that the complainant lacked the legal standing to pursue the matter further, as the refusal to commence investigations does not provide grounds for the complainant to challenge the ruling. Consequently, the court decided not to entertain the complaint, and the associated legal costs were imposed on the complainant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted because the appellant lacked standing (legitimation) to appeal the decision not to open a criminal investigation.
The appeal was not admitted under the simplified procedure because the challenged decision was not a final decision at the cantonal level.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_449/2007 /rom
Urteil vom 6. September 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.
Gegenstand
Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 12. Juli 2007 (NS070024/U).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer erhebt "Zuständigkeits- und Ausstandsbeschwerde" im Sinne von Art. 92 BGG . Da es sich beim angefochtenen Entscheid indessen um einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG handelt, ist die Eingabe als Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen. Soweit sich die Beschwerde allerdings gegen den im vorinstanzlichen Verfahren angefochtenen Beschluss vom 30. April 2007 richtet (Beschwerde S. 6 Ziff. 4.2.), ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, weil dieser Beschluss nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG ist.
2. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass gegen eine Person keine Strafuntersuchung wegen falscher Anschuldigung eröffnet und auf das Begehren, gegen drei weitere Personen eine Strafuntersuchung wegen Begünstigung und Amtsanmassung zu eröffnen, nicht eingetreten wurde. Gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG und der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 6B_12/2007 vom 5. Juli 2007) ist der Anzeigeerstatter oder Geschädigte zur Beschwerde nicht legitimiert. Soweit der Beschwerdeführer Verletzungen seiner Grundrechte rügt (z.B. Beschwerde S. 7 Ziff. 5.2. al 2), genügt die Eingabe überdies den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um Erlass vorsorglicher Verfügungen gegenstandslos geworden.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer aufer-legt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. September 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: