Complainant Lacks Standing to Appeal Legality of House Search
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the complainant filed a criminal complaint for theft following a police search, contesting the refusal to initiate a criminal proceeding. The court concluded that the complainant was not a legitimate private prosecutor as he had not been directly harmed in terms of physical, psychological, or sexual integrity. Consequently, he was deemed ineligible to file the complaint, and the court declined to review the issues raised regarding the legality of the police search. As a result, the complainant was also ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant Lacks Standing to Appeal Legality of House Search: The court concluded that the complainant was not a legitimate private prosecutor as he had not been directly harmed in terms of physical, psychological, or sexual integrity. Consequently, he was deemed ineligible to file the complaint, and the court declined to review the issues raised regarding the legality of the police search. As a result, the complainant was also ordered to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by simplified procedure.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_446/2009
Urteil vom 29. Juni 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Eröffnung eines Strafverfahrens (Diebstahl),
Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 15. April 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Im Zusammenhang mit einer Hausdurchsuchung reichte der Beschwerdeführer gegen die beteiligten Personen eine Strafanzeige wegen Diebstahls ein. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass im angefochtenen Entscheid die Eröffnung eines Strafverfahrens abgelehnt wurde. Die Staatsanwaltschaft war indessen am kantonalen Verfahren beteiligt (s. Mitteilungssatz auf S. 5 des angefochtenen Entscheids), weshalb der Beschwerdeführer nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG ist. Er wurde durch das angezeigte Verhalten auch nicht in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt, weshalb er nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbingung mit Art. 1 Abs. 1 OHG ist. Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 133 IV 228 ). Unter diesen Umständen kann sich das Bundesgericht mit der in der Beschwerde aufgeworfenen Frage, ob die Hausdurchsuchung korrekt durchgeführt wurde, von vornherein nicht befassen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Juni 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn