Federal Supreme Court Dismisses Appeal as Untimely
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a decision made by the cantonal public prosecutor's office, which dismissed a criminal investigation against two individuals for theft and declined to initiate proceedings for unlawful entry. The decision was contested by a complainant, who filed an appeal with the upper court, which subsequently chose not to address the appeal. The complainant then escalated the issue to the federal court, which reviewed the timeliness of the appeal submission and ultimately determined that it was late, leading to the decision not to consider the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal as Untimely: The decision was contested by a complainant, who filed an appeal with the upper court, which subsequently chose not to address the appeal. The complainant then escalated the issue to the federal court, which reviewed the timeliness of the appeal submission and ultimately determined that it was late, leading to the decision not to consider the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by simplified procedure.
The court ordered the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_442/2017
Urteil vom 6. April 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung, Nichtanhandnahme (Diebstahl, Hausfriedensbruch), Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 22. Februar 2017.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass die kantonale Staatsanwaltschaft am 10. Januar 2017 das Verfahren gegen zwei Beschuldigte wegen Diebstahls einstellte bzw. wegen Hausfriedensbruchs nicht an die Hand nahm und das Obergericht des Kantons Bern am 22. Februar 2017 auf eine dagegen gerichtete Beschwerde des Beschwerdeführers nicht eintrat.
2. Eine Beschwerde in Strafsachen ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ).
Der vorinstanzliche Entscheid wurde dem Beschwerdeführer gemäss postalischer Sendungsverfolgung mit sichtbar gemachter Unterschrift am 1. März 2017 (und nicht am 2. März 2017) zugestellt. Die Beschwerdefrist begann am 2. März 2017 zu laufen und endete am 31. März 2017. Die erst am 3. April 2017 der Post übergebene Beschwerde ist verspätet (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG ).
3. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. April 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill