Appeal on Damages Award for Fraud Dismissed for Insufficient Argumentation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal concerning a previous decision by the Obergericht des Kantons Bern, where a defendant was convicted of fraud and sentenced to a conditional 24-month imprisonment. Additionally, the defendant was ordered to pay 290,000 Swiss Francs in damages plus interest since July 1, 2015, to the plaintiff. The plaintiff appealed the decision, dissatisfied with the awarded damages, seeking a minimum of 400,000 Swiss Francs. However, the Federal Tribunal found the appeal inadmissible due to insufficient legal reasoning, leading them to dismiss the complaint without imposing court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 99 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal on Damages Award for Fraud Dismissed for Insufficient Argumentation: Additionally, the defendant was ordered to pay 290,000 Swiss Francs in damages plus interest since July 1, 2015, to the plaintiff. The plaintiff appealed the decision, dissatisfied with the awarded damages, seeking a minimum of 400,000 Swiss Francs. However, the Federal Tribunal found the appeal inadmissible due to insufficient legal reasoning, leading them to dismiss the complaint without imposing court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not proceeded upon because it lacked the required substantiation, leading to a decision according to this procedural rule.
The decision waived the imposition of court costs, as an exception mentioned in conjunction with the non-entry of the appeal.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_44/2021
Urteil vom 17. Februar 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________
Beschwerdeführer,
gegen
1. B.________
2. Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,
Beschwerdegegnerinnen.
Gegenstand
Schadenersatz (Betrug); Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Strafkammer, vom 27. Oktober 2020 (SK 19 474).
Die Präsidentin zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte die Beschwerdegegnerin 1 mit Urteil vom 27. Oktober 2020 wegen Betrugs zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten und verpflichtete sie zur Zahlung von Fr. 290'000.-- Schadenersatz zuzüglich Zins von 5% seit 1. Juli 2015 an den Beschwerdeführer. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde an das Bundesgericht.
2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung der Beschwerde an das Bundesgericht in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Zudem prüft das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten einschliesslich von Willkür beim Sachverhalt nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde begründet worden ist ( Art. 106 Abs. 2 BGG ).
3. Der Beschwerdeführer ist mit dem ihm vorinstanzlich zugesprochenen Schadenersatz nicht einverstanden. Er verlangt ein "Minimum von 400'000.-- Franken". Inwiefern er damit vor Bundesgericht ein neues und mithin unzulässiges Begehren im Sinn von Art. 99 BGG stellt, kann offen bleiben, weil auf seine Beschwerde so oder anders nicht eingetreten werden kann, weil diese die gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht erfüllt. Mangels einer tauglichen Begründung ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Februar 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill