Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_44/2007 KI-generiert

Complainant's Action to Compel Criminal Investigation Against Company Dismissed by Federal Court

Geschäftsnummer 6B_44/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual who filed a criminal complaint against a company for alleged fraud, forgery, and usury. The Zurich public prosecutor's office decided not to proceed with the complaint on February 1, 2006. The individual appealed this decision, but it was upheld by a judge at the Zurich District Court on January 18, 2007. Subsequently, the individual took the case to the Swiss Federal Tribunal, seeking to overturn the earlier decision and initiate a criminal investigation against the company. However, the Federal Tribunal determined that the individual did not have a legally protected interest in pursuing a conviction, leading to the rejection of their appeal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant's Action to Compel Criminal Investigation Against Company Dismissed by Federal Court: The Zurich public prosecutor's office decided not to proceed with the complaint on February 1, 2006. The individual appealed this decision, but it was upheld by a judge at the Zurich District Court on January 18, 2007. Subsequently, the individual took the case to the Swiss Federal Tribunal, seeking to overturn the earlier decision and initiate a criminal investigation against the company. However, the Federal Tribunal determined that the individual did not have a legally protected interest in pursuing a conviction, leading to the rejection of their appeal.

Schlagwörter

KI-generiert
Strafanzeige Betrugsermittlung Urkundenfälschung Verwirkung im Handelsrecht Privatstrafklage Bestechung bei Zwangsvollstreckung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was declared obviously inadmissible based on this provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the judicial costs on the appellant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_44/2007 /bri

Urteil vom 29. April 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X._________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Nichteintretensverfügung (Betrug etc.)

Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Einzelrichter für Zivil- und Strafsachen, vom 18. Januar 2007.

Das Präsidium zieht in Erwägung:

1. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat trat am 1. Februar 2006 auf eine Strafanzeige des Beschwerdeführers gegen die A._________ AG wegen Verdachts auf Betrug, Urkundenfälschung sowie Wucher nicht ein. Den dagegen gerichteten Rekurs wies der Einzelrichter des Bezirksgerichts Zürich mit Verfügung vom 18. Januar 2007 ab. Der Beschwerdeführer gelangt an das Bundesgericht. Er beantragt, es sei die angefochtene Verfügung vom 18. Januar 2007 aufzuheben und "anzuordnen, dass die Strafuntersuchung wegen Urkundenfälschung, Verdachts auf Betrug, Wuchers sowie möglicherweise Hehlerei gegen die A._________ AG [...] unverzüglich anhand genommen wird". Damit strebt er eine Verurteilung der Beschuldigten an. Da der Strafanspruch jedoch grundsätzlich allein dem Staat zusteht und der Geschädigte deshalb kein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG an einer Verurteilung der Beschuldigten hat, und da er nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG oder Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG ist, ist die Beschwerde offensichtlich unzulässig im Sinne von Art. 108 BGG . Es ist deshalb darauf nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer auferlegt ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Präsidium:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Bezirksgericht Zürich, Einzelrichteramt für Zivil- und Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. April 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: