Challenge Against Refusal to Hear Appeal Regarding Custodial Sentence Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who was summoned to serve a seven-day substitute prison sentence following the conversion of a fine, as determined by the Zurich Cantonal Office of Penal Enforcement. The individual filed an appeal against this order, but it was rejected due to being submitted past the deadline according to the cantonal administrative procedure law. The person's claims regarding the timeliness of their appeal were dismissed, as they did not adequately justify that the applicable law had been misapplied. Consequently, the court did not entertain the appeal and imposed court costs on the individual, while also denying their request for free legal aid, citing the lack of a plausible legal basis for the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 46 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Challenge Against Refusal to Hear Appeal Regarding Custodial Sentence Dismissed: The individual filed an appeal against this order, but it was rejected due to being submitted past the deadline according to the cantonal administrative procedure law. The person's claims regarding the timeliness of their appeal were dismissed, as they did not adequately justify that the applicable law had been misapplied. Consequently, the court did not entertain the appeal and imposed court costs on the individual, while also denying their request for free legal aid, citing the lack of a plausible legal basis for the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained based on this article due to insufficient grounds in the appeal filing.
Used to reject the request for free legal aid in the final order number 2.
Used to justify reducing the court fee due to the appellant's financial circumstances (mentioned in the reasoning, but the ruling on costs confirms its application context).
Used to impose court costs on the appellant in the final order number 3.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_433/2008/sst
Urteil vom 20. Juni 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Amtsleitung, Feldstrasse 42, 8090 Zurich,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Vorladung in den Strafvollzug,
Beschwerde gegen die Verfügung der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich vom 24. April 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung des Amtes für Justizvollzug des Kantons Zürich vom 10. März 2008, Vollzugszentrum Urdorf, zum Vollzug einer in 7 Tage Ersatzfreiheitsstrafe umgewandelten Busse vorgeladen. Die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich trat auf einen dagegen gerichteten Rekurs mit Verfügung vom 24. April 2008 unter Verweis auf § 22 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG/ZH) infolge Verspätung nicht ein. Soweit sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde auf den Standpunkt stellt, den fraglichen Rekurs zufolge Anwendbarkeit von Art. 46 BGG rechtzeitig eingereicht zu haben, geht seine Argumentation an der Sache vorbei, regelt das BGG doch einzig die Verfahren vor Bundesgericht, nicht aber diejenigen vor kantonalen Behörden. Dass die Direktion der Justiz und des Innern das hier anwendbare kantonale Verwaltungsrechtspflegegesetz, insbesondere aber § 22 VRG/ZH, willkürlich angewendet haben sollte, legt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde indes nicht einmal ansatzweise dar. Mangels hinreichender Begründung ( Art. 106 Abs. 2 BGG ) ist darauf deshalb im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Den finanziellen Verhältnissen des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Juni 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill