Federal Court Dismisses Appeal on Standing for Criminal Complaint Originator
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed against a decision by a cantonal court that refused to entertain a criminal complaint regarding the violation of official and professional secrecy, as well as misleading judicial proceedings. The complainant, who is not considered a victim under the victim assistance law, challenged the court's dismissal of the case and the imposition of a fine. However, the legal basis for the complaint was found inadequate, and the complainant failed to demonstrate how the cantonal court had misapplied procedural law. Consequently, the higher court declined to consider the appeal further. Additionally, the requests for free legal assistance were rejected due to the perceived lack of merit in the legal claims made.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Court Dismisses Appeal on Standing for Criminal Complaint Originator: The complainant, who is not considered a victim under the victim assistance law, challenged the court's dismissal of the case and the imposition of a fine. However, the legal basis for the complaint was found inadequate, and the complainant failed to demonstrate how the cantonal court had misapplied procedural law. Consequently, the higher court declined to consider the appeal further. Additionally, the requests for free legal assistance were rejected due to the perceived lack of merit in the legal claims made.
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KI-generiertThe appeal was not admitted under the simplified procedure.
The request for legal aid was rejected.
The appellant was ordered to pay the court costs and the reduced fee was applied based on this provision.
The appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_432/2008 /hum
Urteil vom 11. August 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 13. Mai 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige wegen Verletzung des Amts- und Berufsgeheimnisses sowie wegen Irreführung der Rechtspflege und auf einen dagegen erhobenen Rekurs nicht eingetreten wurde. Die Legitimationsvoraussetzungen zur Beschwerde in Strafsachen ergeben sich aus Art. 81 Abs. 1 BGG . Als Anzeigesteller bzw. Geschädigter ist der Beschwerdeführer, der nicht Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes ist, zur Beschwerde nicht legitimiert (BGG 133 IV 228). Soweit er sich sinngemäss gegen die Ausfällung der Ordnungsbusse wehrt, genügt seine Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, legt er doch nicht einmal ansatzweise dar, dass und inwiefern das Obergericht kantonales Verfahrensrecht willkürlich angewendet haben könnte. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 65 Abs. 2 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. August 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill