Appeal Dismissed for Untimely Filing and Insufficient Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal complaint concerning defamation, insults, and physical assaults brought by the complainant against the public prosecutor's office following a prior judgment issued by the Bern Cantonal Court. The complainant filed the appeal with the Federal Tribunal after the Bern court's decision on November 7, 2008. However, the Federal Tribunal found that the appeal was submitted late and did not meet the necessary justification requirements, leading to a decision not to consider the appeal. Additionally, the court imposed costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 2 BGG, Art. 9 BV, Art. 108 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Filing and Insufficient Justification: The complainant filed the appeal with the Federal Tribunal after the Bern court's decision on November 7, 2008. However, the Federal Tribunal found that the appeal was submitted late and did not meet the necessary justification requirements, leading to a decision not to consider the appeal. Additionally, the court imposed costs on the complainant.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural provision.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_425/2009
Urteil vom 26. Mai 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Üble Nachrede, Beschimpfung, Tätlichkeiten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 7. November 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Gemäss Empfangsbestätigung wurde der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer am 3. April 2009 ausgehändigt. Unter Berücksichtigung des Fristenstillstands gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG hätte die Beschwerde folglich spätestens am 18. Mai 2009 eingereicht werden müssen. Die am 21. Mai 2009 zur Post gegebene Beschwerdebegründung ist verspätet.
Aber selbst wenn man in Berücksichtigung des Umstands, dass der Beschwerdeführer an einem bösartigen Tumor leidet, unter dem Gesichtswinkel der Fristwahrung auf die Beschwerde eintreten wollte, genügte sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Mit der Behauptung, die Geschichte der Klägerin A.________ stimme nicht, lässt sich nicht darlegen, dass das Abstellen auf die Aussagen der Klägerin offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 2 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV wäre.
Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. Mai 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn