Claimant's Appeal of Revision Dismissal Rejected for Lack of Substance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a petitioner who was sentenced to 15 months in prison for intentional arson and attempted fraud against an insurance company. The petitioner submitted a third request for revision of the court's decision, which was denied by the upper court. In the appeal, the petitioner argued that an oral hearing was not conducted; however, the court clarified that such hearings are rare in revision procedures and that the petitioner's right to be heard was maintained through extensive written submissions. The petitioner's claims regarding the basis of the original conviction and the subsequent court decision did not meet the required reasoning standards for the appeal to be accepted, leading to a resolution that did not allow for the appeal to proceed. Additionally, court costs were assigned to the petitioner, reflecting acknowledgment of their financial hardship.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Claimant's Appeal of Revision Dismissal Rejected for Lack of Substance: The petitioner submitted a third request for revision of the court's decision, which was denied by the upper court. In the appeal, the petitioner argued that an oral hearing was not conducted; however, the court clarified that such hearings are rare in revision procedures and that the petitioner's right to be heard was maintained through extensive written submissions. The petitioner's claims regarding the basis of the original conviction and the subsequent court decision did not meet the required reasoning standards for the appeal to be accepted, leading to a resolution that did not allow for the appeal to proceed. Additionally, court costs were assigned to the petitioner, reflecting acknowledgment of their financial hardship.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertUsed to rule on the inadmissibility of the appeal (non-entrée en matière).
Used to take into account the appellant's financial situation when setting the amount of the court fee.
Used to order the appellant to pay the court costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_423/2009
Urteil vom 4. Juni 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Revisionsverfahren (Brandstiftung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kassationshof, vom 20. April 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde am 20. Juni 2002 wegen vorsätzlicher Brandstiftung und Betrugsversuchs zum Nachteil einer Versicherung zu 15 Monaten Zuchthaus mit bedingtem Strafvollzug verurteilt. Im angefochtenen Entscheid wurde sein drittes Revisionsgesuch abgewiesen.
Der Beschwerdeführer rügt, dass keine mündliche Verhandlung durchgeführt worden sei. Die Vorinstanz stellt dazu fest, eine solche mündliche Verhandlung finde in einem Revisionsverfahren nur ausnahmsweise statt und das rechtliche Gehör werde auch ohne Durchführung einer mündlichen Verhandlung gewahrt, weil sich der Beschwerdeführer zum gerichtlichen Gutachten und zur abschliessenden Stellungnahme der Generalprokuratur ausführlich habe äussern können (angefochtener Entscheid S. 5/6). Dass die Vorinstanz mit dieser Erwägung gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG oder gegen die EMRK verstossen hätte, wird in der Beschwerde nicht ausgeführt. Sie genügt in diesem Punkt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht.
Die Vorinstanz stützt ihren Entscheid auf ein gerichtliches Gutachten (angefochtener Entscheid S. 8-11). Weder die Vorinstanz noch der gerichtliche Gutachter stellen auf den Umstand ab, dass der Beschwerdeführer zunächst die Aussage verweigert hatte. Soweit er vor Bundesgericht sinngemäss geltend macht, seine Verurteilung beruhe darauf, dass er damals die Aussage verweigert hatte, gehen seine Ausführungen an der Sache vorbei. Zum Gutachten äussert er sich vor Bundesgericht nicht, weshalb die Beschwerde auch in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht genügt.
Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Der Bescherdeführer stellt kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Er weist indessen auf seine schlechten finanziellen Verhältnisse hin. Diesem Umstand ist bei der Höhe der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Kassationshof, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Juni 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn