Federal Supreme Court rejects untimely appeal regarding discontinuation of criminal investigation.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the decision of a regional court, which had dismissed a false accusation case. The individual submitted their complaint to the federal court after receiving the regional court's decision. However, the federal court noted that the complaint was submitted after the stipulated deadline, rendering it inadmissible. Additionally, the individual’s request for legal aid was denied due to a lack of demonstrated financial need, and the individual was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Federal Supreme Court rejects untimely appeal regarding discontinuation of criminal investigation: The individual submitted their complaint to the federal court after receiving the regional court's decision. However, the federal court noted that the complaint was submitted after the stipulated deadline, rendering it inadmissible. Additionally, the individual’s request for legal aid was denied due to a lack of demonstrated financial need, and the individual was ordered to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was held inadmissible because it was filed too late.
Applied to reject the request for free legal aid as the appeal was deemed futile.
Applied to order the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_422/2016
Urteil vom 20. April 2016
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung (falsche Anschuldigung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 19. August 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung des angefochtenen Entscheids einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ).
Die Beschwerde richtet sich gegen einen Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 19. August 2015. Dieser ging beim Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben am 25. Januar 2016 ein (Beschwerde S. 1). Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 24. Februar 2016 bei der schweizerischen Post aufgegeben sein müssen. Die Beschwerde wurde gemäss deutlich sichtbarem Stempel der Post Pratteln jedoch erst am 1. März 2016 zur Post gebracht. Sie ist verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (vgl. Beschwerde S. 1) ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da der Beschwerdeführer seine angebliche Mittellosigkeit nicht nachweist, kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. April 2016
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn