Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_410/2008 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Late Appeal on Defamation and Embezzlement Claims

Geschäftsnummer 6B_410/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed by an individual against the decision of a cantonal court regarding charges of defamation and embezzlement. The complainant lodged documents with the federal tribunal but failed to meet the 30-day deadline for submitting the appeal, which began after the court's decision was formally communicated. Consequently, the tribunal determined that the appeal was not timely. Additionally, the tribunal clarified that a previous request regarding reconsideration and deadline restoration did not qualify as a formal appeal under criminal proceedings, leading to the decision not to address the complaint further.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Late Appeal on Defamation and Embezzlement Claims: The complainant lodged documents with the federal tribunal but failed to meet the 30-day deadline for submitting the appeal, which began after the court's decision was formally communicated. Consequently, the tribunal determined that the appeal was not timely. Additionally, the tribunal clarified that a previous request regarding reconsideration and deadline restoration did not qualify as a formal appeal under criminal proceedings, leading to the decision not to address the complaint further.

Schlagwörter

KI-generiert
Nichteintretensbeschluss (üble Nachrede, Veruntreuung etc.) üble Nachrede Veruntreuung verspätetes Ausstandsgesuch gesetzliche Grenzen Klagefrist Rückzug der Zivilklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on this procedural provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_410/2008 /hum

Urteil vom 2. Juli 2008

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Nichteintretensbeschluss (üble Nachrede, Veruntreuung etc.),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 28. November 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Vorinstanz hat die an sie gerichteten Eingaben der Beschwerdeführerin vom 23. April 2008 bzw. vom 15. und 17. Mai 2008 an das Bundesgericht weitergeleitet, nachdem die Beschwerdeführerin klar zum Ausdruck brachte, dass sie eine Beurteilung durch dasselbe wünsche (act. 1 und 3).

2. Der angefochtene Beschluss vom 28. November 2007 wurde der Beschwerdeführerin gemäss Gerichtsurkunde am 4. Dezember 2007 zugestellt. Damit begann die 30-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG am 5. Dezember 2007 zu laufen und endete unter Berücksichtigung von Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG und des Bundesgesetzes über den Fristenlauf an Samstagen (SR 173.110.3) am 21. Januar 2008. Die der Post übergebenen Eingaben vom 24. April 2008 sowie vom 15. und 17. Mai 2008 sind mithin verspätet. Im Übrigen kann das von der Vorinstanz behandelte "Wiedererwägungs- und Fristwiederherstellungsgesuch" vom 16. Dezember 2007 entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht als Beschwerde in Strafsachen verstanden werden. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

3. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juli 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Schneider Arquint Hill