Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Advance Costs and Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a criminal complaint against a decision made by the Higher Court of Zurich regarding a traffic rules violation. The complainant failed to pay the required advance fee of 800 Swiss Francs within the initial deadline and the subsequent extension, as mandated by the Swiss Federal Tribunal. Despite being properly informed through postal notifications, the complainant did not respond or fulfill the payment obligations. Additionally, the complaint did not meet the necessary legal reasoning requirements, lacking a proper engagement with the contested judgment. Consequently, the Swiss Federal Tribunal ruled not to proceed with the appeal, and the complainant was ordered to pay court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Advance Costs and Lack of Substantiation: The complainant failed to pay the required advance fee of 800 Swiss Francs within the initial deadline and the subsequent extension, as mandated by the Swiss Federal Tribunal. Despite being properly informed through postal notifications, the complainant did not respond or fulfill the payment obligations. Additionally, the complaint did not meet the necessary legal reasoning requirements, lacking a proper engagement with the contested judgment. Consequently, the Swiss Federal Tribunal ruled not to proceed with the appeal, and the complainant was ordered to pay court costs.
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KI-generiertThe appeal was not processed because the cost deposit was not paid, leading to a decision based on this procedural provision.
The decision not to enter upon the appeal is explicitly based on the failure to pay the required cost deposit.
The appellant was ordered to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_406/2024
Urteil vom 11. Juli 2024
I. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Boller.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verletzung der Verkehrsregeln; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 19. April 2024 (SU230079-O/U/cwo).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. A.________ erhob Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 19. April 2024.
2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).
3. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 23. Mai 2024 eine Frist bis zum 6. Juni 2024 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Da der Kostenvorschuss nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 14. Juni 2024 die gesetzlich vorgeschriebene und nicht mehr erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 1. Juli 2024 angesetzt mit der Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
Obwohl die Verfügungen gemäss den postalischen Sendungsverfolgungen zugestellt werden konnten, unterblieb eine Reaktion des Beschwerdeführers und der Kostenvorschuss ging insbesondere auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist daher androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Die Beschwerde wäre im Übrigen auch deswegen unzulässig, weil sie eine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil vermissen lässt und den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht genügt ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ).
5. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Juli 2024
Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Denys
Der Gerichtsschreiber: Boller