Appellant's Failure to Pay Security Deposit Bars Appeal in Embezzlement Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual challenging a decision made by the Zürich Cantonal Court, which had rejected two appeals due to the individual's failure to provide a required deposit. The individual contended that the appeals should be considered without the necessity of paying a deposit but did not provide legal grounds or indicate financial hardship to justify this claim. The higher court ultimately dismissed the appeal due to insufficient reasoning, and the individual was also ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant's Failure to Pay Security Deposit Bars Appeal in Embezzlement Case: The individual contended that the appeals should be considered without the necessity of paying a deposit but did not provide legal grounds or indicate financial hardship to justify this claim. The higher court ultimately dismissed the appeal due to insufficient reasoning, and the individual was also ordered to bear the court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to refuse consideration of the appeal due to insufficient justification (lack of citing a relevant provision regarding the deposit).
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_405/2015
Urteil vom 17. Juni 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Oberholzer, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Veruntreuung,
Beschwerde gegen zwei Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 2. März 2015 (SB150009-O/U/jv und SB150010-O/U/eh).
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 2. März 2015 auf zwei Berufungen nicht ein, weil die Beschwerdeführerin keine Kaution geleistet hatte (SB150009-O/U/jv und SB150010-O/U/eh). Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der Berufung müsse "entsprochen werden - dies auch ohne zu leistendes Depot". Indessen nennt sie weder eine Bestimmung noch ein Grundrecht, woraus sich ergäbe, dass das Eintreten auf eine Berufung grundsätzlich nicht von der Zahlung einer Kaution abhängig gemacht werden dürfte. Dass sie bedürftig wäre, behauptet sie im Übrigen selber nicht. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Juni 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Oberholzer
Der Gerichtsschreiber: C. Monn