Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_402/2007 KI-generiert

Prosecutorial Discretion Challenge Dismissed on Procedural Grounds.

Geschäftsnummer 6B_402/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the complainant challenged a decision made by the public prosecutor in Basel-Stadt, which dismissed a criminal complaint related to alleged economic crimes. The prosecutor did not proceed with the complaint, citing that the complainant was not directly affected in terms of personal integrity and thus did not qualify as a victim under the relevant victim assistance law. The complaint was also not considered due to its late submission, a decision that was upheld by the lower court. The complainant, however, did not address the issue of the tardiness of the submission in their appeal, leading to the conclusion that the appeal did not meet the necessary legal requirements. Consequently, the court decided not to accept the appeal, assigning court costs to the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Prosecutorial Discretion Challenge Dismissed on Procedural Grounds: The prosecutor did not proceed with the complaint, citing that the complainant was not directly affected in terms of personal integrity and thus did not qualify as a victim under the relevant victim assistance law. The complaint was also not considered due to its late submission, a decision that was upheld by the lower court. The complainant, however, did not address the issue of the tardiness of the submission in their appeal, leading to the conclusion that the appeal did not meet the necessary legal requirements. Consequently, the court decided not to accept the appeal, assigning court costs to the complainant.

Schlagwörter

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Opportunitätsprinzip Strafanzeige vereinfachtes Verfahren Prozesshandlung Parteistellung der Staatsanwaltschaft Opferhilfegesetz

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to declare that the appeal will not be considered because it does not meet the requirements of Article 42 para. 2 BGG.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited as the justification for the appeal not meeting the reasoning requirements, leading to the non-entry into the merits under Art. 108 BGG.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited for imposing the court costs on the appellant.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_402/2007 /rom

Urteil vom 5. September 2007

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel.

Gegenstand

Nichteintreten auf eine Strafanzeige,

Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid des Strafgerichts des Kantons Basel-Stadt, Rekurskammer, vom 7. Februar 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerde, die mit mehreren Eingaben ergänzt wurde, richtet sich dagegen, dass der Leitende Staatsanwalt des Kantons Basel-Stadt auf eine Strafanzeige wegen angeblicher Wirtschaftsdelikte nicht eintrat. Bei Wirtschaftsdelikten dürfte der Beschwerdeführer entgegen seiner Meinung nicht in seiner psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden und folglich nicht Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes sein. Die Frage kann indessen letztlich offen bleiben. Die Staatsanwaltschaft ist auf eine Einsprache des Beschwerdeführers nicht eingetreten, weil diese verspätet war, und die Vorinstanz hat dieses Nichteintreten im angefochtenen Entscheid bestätigt. Mit der im vorliegenden Verfahren somit einzig interessierenden Frage der Verspätung der Einsprache befasst sich der Beschwerdeführer nicht, weshalb die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt und dem Strafgericht des Kantons Basel-Stadt, Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. September 2007

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: