Petitioner's Appeal Against Non-Entry Decision Dismissed for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal against a decision by the Winterthur/Unterland Public Prosecutor's Office not to pursue an investigation into alleged document suppression and related matters. The Zurich Cantonal Court's III Criminal Chamber did not consider the appeal, stating the complainant failed to provide a satisfactory legal basis even after a grace period for amendment. The complainant subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal. The appeal raised issues related to constitutional law, revision of procedural law, and other substantive matters, but did not address the specific procedural issues that led to the non-consideration by the lower court. Additionally, the complainant's request for free legal aid was denied due to lack of legal grounding, with reduced court costs imposed considering the complainant's financial situation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 385 Abs. 2 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 123 BV, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Appeal Against Non-Entry Decision Dismissed for Insufficient Substantiation: The Zurich Cantonal Court's III Criminal Chamber did not consider the appeal, stating the complainant failed to provide a satisfactory legal basis even after a grace period for amendment. The complainant subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal. The appeal raised issues related to constitutional law, revision of procedural law, and other substantive matters, but did not address the specific procedural issues that led to the non-consideration by the lower court. Additionally, the complainant's request for free legal aid was denied due to lack of legal grounding, with reduced court costs imposed considering the complainant's financial situation.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by a decision not to enter into proceedings in accordance with this article.
The request for free legal aid was rejected based on these provisions.
Reduced court costs were ordered based on this provision due to the appellant's financial situation.
The court imposed the court costs on the appellant as part of the decision not to enter proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_398/2020
Urteil vom 6. Mai 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Unterdrückung von Urkunden usw.); Nichteintreten,
Beschwerde gegen Verfügung und Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 28. Februar 2020 (UE190340-O/U/HEI).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer erhob gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 17. September 2019 Beschwerde, auf welche das Obergericht des Kantons Zürich am 28. Februar 2020 nicht eintrat. Zur Begründung führte es aus, dass der Beschwerdeführer auch innert der Nachfrist seine Beschwerde nicht rechtsgenüglich begründet habe, weshalb gestützt auf Art. 385 Abs. 2 StPO auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde abgewiesen.
Dagegen wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.
2. Das sinngemässe Ausstandsbegehren gegen die Bundesrichter Meyer, Rüedi und Zünd ist gegenstandslos. Sie wirken am vorliegenden Verfahren nicht mit.
3. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.
4. Es kann vorliegend nur um die Frage gehen, ob das Obergericht im kantonalen Beschwerdeverfahren zu Unrecht auf die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung nicht eingetreten ist. Damit befasst sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vor Bundesgericht indessen nicht. Er äussert sich vielmehr, soweit verständlich, zu Art. 123 BV , zur "Rechtgebung der StPO" und zu deren Revision bzw. Teilrevision sowie zur materiellen Seite der Angelegenheit, wozu sich das Bundesgericht nicht äussern kann. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern das Obergericht mit seinem Nichteintretensentscheid gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
5. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG ). Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist mit reduzierten Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. Mai 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill