Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_396/2017 KI-generiert

Failure to Pay Cost Advance Leads to Non-Admittance of Appeal (Water Pollution Case)

Geschäftsnummer 6B_396/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal challenging a decision made by the prosecution service of the Canton of St. Gallen regarding the discontinuation of a criminal investigation related to water pollution. The tribunal is not proceeding with the complaint due to the failure of the appellant to pay the required advance costs, despite being given several deadlines to do so. As a result, the court imposes the associated legal costs on the appellant.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance Leads to Non-Admittance of Appeal (Water Pollution Case): Gallen regarding the discontinuation of a criminal investigation related to water pollution. The tribunal is not proceeding with the complaint due to the failure of the appellant to pay the required advance costs, despite being given several deadlines to do so. As a result, the court imposes the associated legal costs on the appellant.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Zahlungsbefehl Wasserverschmutzung Leitverfahren Strafanzeige Abwassergebühr

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal will not be entertained because the cost deposit was not paid.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_396/2017

Urteil vom 29. Mai 2017

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Einstellung (Strafanzeige wegen Verunreinigung des Wassers etc.), Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 18. Januar 2017.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ). Der Beschwerdeführerin wurden mit Verfügungen vom 28. März und 1. Mai 2017 eine Frist bis zum 26. April 2017 und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 16. Mai 2017 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Obwohl beide Verfügungen zugestellt werden konnten, ging der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Mai 2017

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill