Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_392/2019 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Criminal Defamation Appeal Due to Procedural Defects

Geschäftsnummer 6B_392/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case presented to the Swiss Federal Tribunal, the complainant sought to initiate a criminal investigation for defamation, which the Winterthur public prosecutor's office decided not to pursue on November 1, 2018. The complainant then appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, where the appeal was dismissed on February 15, 2019, as far as it was considered. The complainant subsequently brought the case to the Swiss Federal Tribunal, which reviewed their request for a state-appointed lawyer and the extension of the appeal submission deadline. However, the complaint lacked the necessary legal request and justification, which are required for the tribunal to proceed with the case according to Swiss procedural requirements.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 43 BGG, Art. 47 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Criminal Defamation Appeal Due to Procedural Defects: The complainant then appealed this decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, where the appeal was dismissed on February 15, 2019, as far as it was considered. The complainant subsequently brought the case to the Swiss Federal Tribunal, which reviewed their request for a state-appointed lawyer and the extension of the appeal submission deadline. However, the complaint lacked the necessary legal request and justification, which are required for the tribunal to proceed with the case according to Swiss procedural requirements.

Schlagwörter

KI-generiert
Nichtanhandnahme (Ehrverletzung) Nichteintreten üble Nachrede Strafanzeige unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Formmängel Einrede der Verfassungswidrigkeit Fehlen materieller Voraussetzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to levy costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_392/2019

Urteil vom 29. März 2019

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Ehrverletzung); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 15. Februar 2019 (UE180306-O/U/TSA).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Staatsanwaltschaft Winterthur nahm die vom Beschwerdeführer angestrebte Strafuntersuchung wegen Ehrverletzung am 1. November 2018 nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 15. Februar 2019 ab, soweit es darauf eintrat.

Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

2. Dem Gesuch um Beiordnung eines Rechtsanwalts kann keine Folge geleistet werden. Im bundesgerichtlichen Verfahren ist es grundsätzlich an der beschwerdeführenden Person, für eine Vertretung besorgt zu sein. Die Beschwerdebegründung ist, von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen (vgl. Art. 43 BGG ), während der 30-tägigen Beschwerdefrist einzureichen, welche als gesetzlich bestimmte Frist nicht erstreckt werden kann (vgl. Art. 47 BGG ). Dem Antrag auf Fristverlängerung kann daher nicht stattgegeben werden. Die Beschwerde wurde am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht, weshalb eine Beschwerdeergänzung durch einen noch beizuordnenden Rechtsanwalt während der Beschwerdefrist nicht mehr möglich war bzw. ist.

3. Die Beschwerde enthält entgegen den Voraussetzungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG weder ein Rechtsbegehren noch eine Begründung. Daraus ergibt sich mithin nicht, inwiefern der angefochtene Beschluss verfassungs- oder rechtswidrig sein könnte. Auf die Beschwerde ist folglich im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Ausnahmsweise wird auf die Erhebung von Kosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. März 2019

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill