Dismissal of Traffic Violation Appeal for Insufficient Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a decision from the Court of Appeal in Zurich regarding a traffic rule violation. The appellant filed an appeal against a first-instance judgment but failed to submit the necessary applications and reasons within the stipulated timeframe. Consequently, the appellate court declared the proceedings closed due to the withdrawal of the appeal. The appellant subsequently contested this decision before the Federal Court, but the complaint lacked sufficient justification regarding any alleged violations of Swiss law by the appellate court, leading to the Federal Court's dismissal of the case. The appellant was ordered to cover the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Traffic Violation Appeal for Insufficient Justification: The appellant filed an appeal against a first-instance judgment but failed to submit the necessary applications and reasons within the stipulated timeframe. Consequently, the appellate court declared the proceedings closed due to the withdrawal of the appeal. The appellant subsequently contested this decision before the Federal Court, but the complaint lacked sufficient justification regarding any alleged violations of Swiss law by the appellate court, leading to the Federal Court's dismissal of the case. The appellant was ordered to cover the court costs.
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KI-generiertThe appeal was dismissed without entering into substantive proceedings based on this procedural provision.
The appellant was ordered to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_392/2009
Urteil vom 11. Juni 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verletzung von Verkehrsregeln,
Beschwerde gegen den Zirkulationsbeschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 24. Februar 2009.
Erwägungen:
1. Die Beschwerde richtet sich gegen den Zirkulationsbeschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 24. Februar 2009, mit welchem das obergerichtliche Verfahren als durch Rückzug erledigt abgeschrieben wurde, weil der Beschwerdeführer, der mit Eingabe vom 13. Oktober 2008 gegen das erstinstanzliche Urteil vom 22. August 2008 fristgerecht Berufung eingelegt hatte, es schuldhaft versäumt habe, die Berufungsanträge innert der ihm angesetzten Frist abschliessend zu stellen und zu begründen (vgl. angefochtenen Entscheid, S. 2, mit Hinweis auf kantonale Akten, Urkunde 36). In seiner Beschwerde vor Bundesgericht begnügt sich der Beschwerdeführer damit, auf seine Eingabe vom 13. Oktober 2008 zu verweisen und zu behaupten, diese enthalte einen Antrag und eine aussagekräftige Begründung. Damit fehlt es der Beschwerde an einer für die materielle Beurteilung des Rechtsmittels hinreichenden Begründung ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 1 BGG ). Es ergibt sich aus ihr nicht einmal ansatzweise, dass und inwiefern das Obergericht schweizerisches Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt bzw. kantonales Strafprozessrecht willkürlich angewendet haben könnte. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Juni 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill