Appeal Against Refusal to Proceed with Criminal Complaint and Request for Recusal of Federal Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the decision of the St. Gallen prosecution office not to pursue criminal charges for fraud and threats. The prosecution's decision was based on the individual's failure to submit a compliant application within the specified timeframe. The individual appealed this decision to the Federal Court, seeking to have the previously submitted criminal complaints taken up. Additionally, the individual posed a disqualification request against the entire Federal Court, citing unsuccessful previous appeals. However, the court addressed procedural requirements and ultimately decided not to accept the appeal or the disqualification request, also awarding the court costs to the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 34 Abs. 1 BGG, Art. 37 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Appeal Against Refusal to Proceed with Criminal Complaint and Request for Recusal of Federal Supreme Court: Gallen prosecution office not to pursue criminal charges for fraud and threats. The prosecution's decision was based on the individual's failure to submit a compliant application within the specified timeframe. The individual appealed this decision to the Federal Court, seeking to have the previously submitted criminal complaints taken up. Additionally, the individual posed a disqualification request against the entire Federal Court, citing unsuccessful previous appeals. However, the court addressed procedural requirements and ultimately decided not to accept the appeal or the disqualification request, also awarding the court costs to the individual.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural provision regarding the formality requirements of submissions.
The court noted in order 3 that the appellant's financial situation should be considered when assessing the costs (although this is usually linked to Art. 66, it is cited separately in the dispositive context).
The court imposed the court costs on the appellant in order 3 of the dispositive.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_385/2015
Urteil vom 12. Mai 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Betrug, Drohung etc.),
Beschwerde gegen den Zirkulationsentscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 11. März 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Anklagekammer des Kantons St. Gallen trat am 11. März 2015 auf eine Beschwerde gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung des Untersuchungsrichteramtes Uznach nicht ein, weil der Beschwerdeführer auch innert Nachfrist keine Eingabe eingereicht hatte, die den gesetzlichen Anforderungen entsprach.
Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, es seien sofort die von ihm eingereichten Strafanzeigen an die Hand zu nehmen.
2. Der Beschwerdeführer stellt einen Befangenheitsantrag gegen das gesamte Bundesgericht (Beschwerde S. 2 Antrag 4). Wie er weiss, stellt indessen der Umstand, dass er mit etlichen Beschwerden am Bundesgericht erfolglos blieb, keinen Ausstandsgrund im Sinne von Art. 34 Abs. 1 BGG dar. Daran vermag der Umstand, dass er Strafanzeigen bei der Bundesanwaltschaft eingereicht hat, nichts zu ändern. Bei unzulässigen Ausstandsgesuchen ist kein Verfahren nach Art. 37 BGG durchzuführen. Auf das Gesuch ist vielmehr nicht einzutreten.
3. Das Bundesgericht kann sich nur mit den Begründungsanforderungen einer Eingabe im Kanton befassen. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Folglich entspricht die Beschwerde den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Analog zu früheren Verfahren ist seiner finanziellen Lage bei der Bemessung der Kosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf das Ausstandsgesuch gegen das gesamte Bundesgericht wird nicht eingetreten.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Mai 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: Monn