Police Officers' Abuse of Office and Trespass Appeal Dismissed for Inadequate Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a legal complaint was filed on September 27, 2021, accusing two police officers from the Lucerne Police of abusing their authority, trespassing, and other offenses. However, the Regional Prosecutor's Office of Lucerne decided not to proceed with the criminal investigation on December 14, 2021. The complainant sought to challenge this decision at the cantonal level, but the previous instance did not accept the appeal due to a lack of adequate justification. The complainant then filed another appeal to the Swiss Federal Tribunal on March 11, 2022, contesting the legality of the initial non-prosecution order by the cantonal court.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 385 Abs. 1 StPO, Art. 385 Abs. 2 StPO; Police Officers' Abuse of Office and Trespass Appeal Dismissed for Inadequate Substantiation: However, the Regional Prosecutor's Office of Lucerne decided not to proceed with the criminal investigation on December 14, 2021. The complainant sought to challenge this decision at the cantonal level, but the previous instance did not accept the appeal due to a lack of adequate justification. The complainant then filed another appeal to the Swiss Federal Tribunal on March 11, 2022, contesting the legality of the initial non-prosecution order by the cantonal court.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because of a lack of a suitable justification, applying the simplified procedure.
The decision not to admit the appeal was based on the insufficient justification provided by the appellant concerning this article.
The court imposed the judicial costs on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_360/2022
Urteil vom 13. April 2022
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
Verein A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern,
Postfach 3439, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Hausfriedensbruch etc.);
Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 4. Februar 2022 (2N 22 2).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Nach einer Strafanzeige vom 27. September 2021 gegen zwei Polizeibeamte der Luzerner Polizei wegen Amtsmissbrauchs, Hausfriedensbruchs und weiterer Delikte nahm die Regionale Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern die angestrebte Strafuntersuchung am 14. Dezember 2021 nicht an die Hand. Auf eine dagegen gerichtete kantonale Beschwerde trat die Vorinstanz mangels einer hinreichenden Begründung nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde vom 11. März 2022 an das Bundesgericht.
2. Die Beschwerde an das Bundesgericht ist zu begründen ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 143 I 377 E. 1.2 und 1.3). Die Begründung muss sachbezogen sein und erkennen lassen, dass und weshalb nach Auffassung des Beschwerdeführers Recht verletzt ist ( BGE 142 I 99 E. 1.7.1; 140 III 86 E. 2 ; 139 I 306 E. 1.2). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ).
3. Verfahrensgegenstand ist vorliegend alleine die vorinstanzliche Nichteintretensverfügung ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Es kann vor Bundesgericht daher nur um die Frage gehen, ob die kantonale Beschwerde den gesetzlichen Begründungsanforderungen von Art. 385 Abs. 1 StPO genügte, das Absehen von einer Nachfrist ( Art. 385 Abs. 2 StPO ) rechtmässig war und die Vorinstanz auf die Beschwerde zu Recht nicht eingetreten ist. Der Beschwerdeführer setzt sich damit sowie mit den Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 und 2 StPO betreffend Beschwerdebegründung und Nachfrist nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise auseinander. Es reicht nicht aus zu behaupten, die Beschwerde inhaltlich klar verständlich und nachvollziehbar formuliert begründet zu haben. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung ( Art. 42 Abs. 2 BGG ) im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer auferlegt ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. April 2022
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill