Criminal Revision Appeal Dismissed for Reiterated, Unfounded Arguments
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case revolves around a revision request submitted by an individual who was previously convicted of multiple instances of assault, including rape. The lower court dismissed the request, stating that the individual merely reiterated arguments already made during the investigation and earlier court proceedings. The individual contended their arguments had not been properly considered, although they did not present new evidence or facts to support their claim. In response, the higher court determined that the individual's appeal did not meet the necessary legal standards for consideration and subsequently rejected the appeal, also denying the request for free legal assistance due to the likelihood of failure. Court costs were imposed on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Criminal Revision Appeal Dismissed for Reiterated, Unfounded Arguments: The lower court dismissed the request, stating that the individual merely reiterated arguments already made during the investigation and earlier court proceedings. The individual contended their arguments had not been properly considered, although they did not present new evidence or facts to support their claim. In response, the higher court determined that the individual's appeal did not meet the necessary legal standards for consideration and subsequently rejected the appeal, also denying the request for free legal assistance due to the likelihood of failure. Court costs were imposed on the individual.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe Federal Tribunal decided not to enter into the appeal (Nichteintreten) using this procedural rule according to the reasoning section which precedes the final orders.
Denied the request for legal aid as part of the final orders.
Cited in the reasoning for considering the appellant's financial situation when setting the amount of court costs imposed in the dispositive.
Imposed court costs on the appellant as part of the final orders.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_349/2012
Urteil vom 20. Juni 2012
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Emma Herwegh-Platz 2a, 4410 Liestal,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Revision (mehrfache Vergewaltigung usw.); Beweiswürdigung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht,
vom 17. April 2012.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Im angefochtenen Entscheid trat die Vorinstanz auf ein Revisionsgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, weil er sich auf appellatorische Kritik beschränkt hatte, die er bereits im Verlaufe der Untersuchung und anlässlich der erst- und zweitinstanzlichen Verhandlungen vorgebracht hatte (angefochtener Entscheid S. 6 E. 3.3). Der Beschwerdeführer stellt vor Bundesgericht ausdrücklich fest, er könne "nicht direkt" neue Tatsachen oder Beweismittel beibringen, indessen seien seine Argumente "so nicht in Betracht gezogen worden", weshalb man sie gewissermassen doch als "neu oder noch nicht bekannt bezeichnen" könnte (Beschwerde Ziff. 3). Die weiteren Ausführungen enthalten indessen erneut nur unzulässige appellatorische Kritik. Damit lässt sich nicht in einer den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise dartun, dass die Vorinstanz mit ihrem Nichteintreten das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt hätte. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Juni 2012
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn