Failure to State Legal Basis for Appeal in Sexual Offense Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against a prior ruling from the Zurich Higher Court concerning serious allegations of rape, sexual coercion, and multiple counts of pornography. The complainant, who has previously raised similar arguments during the lower court proceedings, asserts that no rape occurred on a specific date and suggests that incriminating pornographic material was uploaded to his computer by another party. However, he fails to substantively address the higher court's reasoning, leading to the conclusion that his appeal does not demonstrate any violation of Swiss law. As a result, the court decides not to proceed with the complaint, imposes court costs, and denies the request for free legal assistance, citing the apparent lack of merit in the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to State Legal Basis for Appeal in Sexual Offense Case: The complainant, who has previously raised similar arguments during the lower court proceedings, asserts that no rape occurred on a specific date and suggests that incriminating pornographic material was uploaded to his computer by another party. However, he fails to substantively address the higher court's reasoning, leading to the conclusion that his appeal does not demonstrate any violation of Swiss law. As a result, the court decides not to proceed with the complaint, imposes court costs, and denies the request for free legal assistance, citing the apparent lack of merit in the appeal.
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KI-generiertThe appeal was not proceeded upon based on the simplified procedure.
The request for free legal aid was denied.
The court considered the financial situation of the appellant by imposing a reduced court fee.
The costs of the proceedings were imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_347/2011
Urteil vom 23. Mai 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
2. A.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Ina Ragaller,
Beschwerdegegnerinnen.
Gegenstand
Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, mehrfache Pornographie,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 8. April 2011.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Rechtsschriften haben nach Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ). Der Beschwerdeführer beschränkt sich in seiner Beschwerde darauf, seine bereits im kantonalen Verfahren vorgetragenen Standpunkte zu erneuern und seine eigene Sicht der Dinge darzulegen, so zum Beispiel, indem er behauptet, es sei am 31. August 2005 zu keiner Vergewaltigung gekommen, man habe miteinander geredet, oder - betreffend den Vorwurf der Pornographie - die Beschwerdegegnerin 2 oder eine Drittperson habe die pornographischen Bilder auf seine Computer geladen. Mit den Erwägungen der Vorinstanz, die seine Vorbringen mit sachlich vertretbaren Argumenten verworfen hat, setzt er sich nicht (substanziiert) auseinander. Aus der Beschwerde ergibt sich damit nicht ansatzweise, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der Beschwerde kann dem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung nicht entsprochen werden ( Art. 64 BGG ). Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Mai 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill