Complainant Fails to Substantiate Appeal Against Dismissal for Untimely Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual challenging a decision by the Zurich-Sihl Public Prosecutor's Office, which had terminated an investigation against unknown persons pertaining to a rape allegation on September 30, 2020. The Higher Court of Zurich declined to proceed with the complaint due to it being filed late, a decision made on December 14, 2020. The complainant brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, seeking a reconsideration and the resumption of police and criminological investigations. She cited misunderstandings regarding the prosecution and victim rights, and mentioned delays in communication that contributed to the late submission. However, the Federal Tribunal could only address whether the non-acceptance decision violated any laws, as its jurisdiction did not cover restoring filing rights. The filing lacked sufficient grounds to demonstrate a legal rights violation to overturn the initial decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 94 StPO, Art. 428 StPO, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant Fails to Substantiate Appeal Against Dismissal for Untimely Filing: The Higher Court of Zurich declined to proceed with the complaint due to it being filed late, a decision made on December 14, 2020. The complainant brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, seeking a reconsideration and the resumption of police and criminological investigations. She cited misunderstandings regarding the prosecution and victim rights, and mentioned delays in communication that contributed to the late submission. However, the Federal Tribunal could only address whether the non-acceptance decision violated any laws, as its jurisdiction did not cover restoring filing rights. The filing lacked sufficient grounds to demonstrate a legal rights violation to overturn the initial decision.
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KI-generiertThe appeal was not entered upon due to lack of a suitable statement of reasons.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_34/2021
Urteil vom 4. Februar 2021
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl,
Postfach, 8036 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung (Vergewaltigung); Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 14. Dezember 2020 (UE200353-O/U/BEE).
Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
1. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl stellte die Strafuntersuchung gegen Unbekannt wegen Vergewaltigung etc. am 30. September 2020 ein. Auf eine dagegen eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich am 14. Dezember 2020 wegen Verspätung nicht ein.
Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.
3. Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin wegen Verspätung nicht eingetreten. Folglich kann es vor Bundesgericht nur um die Frage gehen, ob die Vorinstanz zu Unrecht einen Nichteintretensbeschluss gefällt hat. Soweit die Beschwerdeführerin um Wiederaufnahme ihrer Strafanzeige sowie um weitere polizeiliche und kriminologische Ermittlungen gegen die unbekannte Täterschaft ersucht und sie auf die aus ihrer Sicht gut dokumentierten Beweise betreffend die erlittene Straftat sowie auf ein "Missverständnis bezüglich Strafverfolgung/Opferschutz/Opferrechte" hinweist, beziehen sich ihre Ausführungen nicht auf den Streitgegenstand. Damit ist sie folglich nicht zu hören. In Bezug auf die verspätet eingereichte Beschwerde spricht die Beschwerdeführerin lediglich von einer "Zustellungsverzögerung Staatsanwaltschaft-Anwältin-Mandantin (10 Tage Frist v. 14.10.-23.10.2020)." Dass und weshalb der vorinstanzliche Nichteintretensbeschluss gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, sagt sie damit nicht. Für ein allfälliges Wiederherstellungsgesuch nach Art. 94 StPO wäre das Bundesgericht erstinstanzlich nicht zuständig. Inwiefern die auf Art. 428 StPO gestützte Kostenauflage der Vorinstanz Bundesrecht verletzen könnte, ergibt sich aus der Beschwerde ebenfalls nicht. Darauf ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
4. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdeführerin auferlegt ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Februar 2021
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill