Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_338/2017 KI-generiert

Appellant v. Cantonal Court (Dismissal of Appeal over Unpursued Criminal Complaints)

Geschäftsnummer 6B_338/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint made by an individual against a company and its manager, alleging theft, fraud, and violation of personal rights. The public prosecutor's office chose not to pursue the investigation on January 18, 2017. Subsequently, the individual appealed this decision, but the cantonal court did not consider the appeal on February 13, 2017. The individual then brought the matter before the Federal Tribunal on March 13, 2017, seeking recourse against the non-acceptance of the appeal. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary legal requirements and did not address the prior court's decision adequately.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG; Appellant v. Cantonal Court (Dismissal of Appeal over Unpursued Criminal Complaints): The public prosecutor's office chose not to pursue the investigation on January 18, 2017. Subsequently, the individual appealed this decision, but the cantonal court did not consider the appeal on February 13, 2017. The individual then brought the matter before the Federal Tribunal on March 13, 2017, seeking recourse against the non-acceptance of the appeal. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary legal requirements and did not address the prior court's decision adequately.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Diebstahl, Betrug etc.), Nichteintreten Strafanzeige Kündigung wegen Diebstahls Betrug ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen kostenloses Verfahren Einstellung wegen Körperverletzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The Federal Tribunal decided not to enter upon the appeal based on this procedural provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_338/2017

Urteil vom 23. März 2017

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitender Oberstaatsanwalt, An der Aa 4, 6300 Zug,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Diebstahl, Betrug etc.), Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, vom 13. Februar 2017.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer erhob mit Eingaben vom 3. August 2015 bzw. 14. September 2015 Strafanzeige gegen die A.________ AG bzw. deren Geschäftsführer wegen Diebstahls, Betrugs und Persönlichkeitsverletzung. Die Staatsanwaltschaft nahm die Strafuntersuchung am 18. Januar 2017 nicht an die Hand. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zug am 13. Februar 2017 nicht ein.

Der Beschwerdeführer wendet sich mit Eingabe vom 13. März 2017 ans Bundesgericht.

2. Rechtsschriften an das Bundesgericht haben ein Begehren, d.h. einen Antrag, und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Abs. 2).

3. Die Eingabe des Beschwerdeführers genügt den Begründungsanforderungen nicht. Sie enthält weder einen Antrag, noch setzt sich der Beschwerdeführer mit dem Entscheid der Vorinstanz auseinander und zeigt auf, inwieweit deren Nichteintreten willkürlich oder bundesrechtswidrig sein könnte.

Seine Ausführungen, er habe seinen Namen beim Deutschen Patentamt eingereicht, damit dieser Markenschutz erhalte, sind im Verfahren vor Bundesgericht unbeachtlich.

4. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

5. Ausnahmsweise sind keine Kosten zu erheben.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. März 2017

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill