Complainant's Appeal Struck for Lack of Standing and Insufficient Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by two individuals against a decision made by a cantonal court regarding a criminal matter, specifically related to a dismissal of a recourse due to the complainants' lack of standing. The complainants contested the ruling that they were not authorized to appeal the decision that had dismissed allegations of multiple fraud against them. The complainants' arguments did not adequately address the standing issue, and it was noted that one of the individuals did not participate in the lower court proceedings, further undermining their eligibility to file the complaint. Ultimately, the court decided not to consider the complaint, also rejecting the associated request for free legal assistance due to the lack of merit in their claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Complainant's Appeal Struck for Lack of Standing and Insufficient Reasoning: The complainants contested the ruling that they were not authorized to appeal the decision that had dismissed allegations of multiple fraud against them. The complainants' arguments did not adequately address the standing issue, and it was noted that one of the individuals did not participate in the lower court proceedings, further undermining their eligibility to file the complaint. Ultimately, the court decided not to consider the complaint, also rejecting the associated request for free legal assistance due to the lack of merit in their claims.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to declare that the appeal will not be entertained (non-entrée en matière) based on procedural grounds.
Used to reject the request for legal aid because the claims appeared hopeless.
Used to mandate that the financial situation of the appellants be taken into account when setting the amount of the court fee.
Used to order the appellants to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_335/2009
Urteil vom 19. Mai 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Y.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellungsbeschluss (mehrfacher Betrug),
Beschwerde gegen den Entscheid des Strafgerichts Basel-Stadt, Präsident der Rekurskammer, vom 23. März 2009.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf einen kantonalen Rekurs des Beschwerdeführers X.________ nicht eingetreten wurde, weil er zum Rechtsmittel nicht legitimiert war. Dagegen wenden sich der damalige Rekurrent und seine Ehefrau ans Bundesgericht.
Mit der Frage der Beschwerdelegitimation im kantonalen Rekursverfahren befassen sich die Beschwerdeführer in ihrer Eingabe vor Bundesgericht nicht. Da nur dies Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sein kann, genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht.
Die Ehefrau nahm im Übrigen am kantonalen Verfahren nicht teil. Sie ist folglich zur vorliegenden Beschwerde von vornherein nicht legitimiert.
Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Nachdem die Beschwerdeführer mit Verfügung vom 27. April 2008 aufgefordert worden waren, dem Bundesgericht bis zum 18. Mai 2009 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, teilten sie mit Schreiben vom 15. Mai 2009 mit, sie seien bedürftig. Die Eingabe ist als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegenzunehmen. Dieses Gesuch ist indessen in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren der Beschwerdeführer aussichtslos erschienen. Ihrer finanziellen Lage ist bei der Höhe der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Strafgericht Basel-Stadt, Präsident der Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Mai 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn