Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_333/2013 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Challenge Over Late Appeal Due to Valid Notification Finding

Geschäftsnummer 6B_333/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint by an individual against a decision made by the Cantonal Court, which had dismissed an appeal due to its late filing. The individual argued that he had not received proper notification of the proceedings, as postal attempts to deliver notice had failed. A municipal official had subsequently personally informed him about the ongoing case. However, the individual failed to sufficiently substantiate his claims regarding legal violations in his complaint to the Federal Tribunal, leading to the conclusion that the complaint was inadequately supported and thus not admissible. The court also rejected a request for legal aid due to the perceived lack of merit in the legal arguments presented.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Challenge Over Late Appeal Due to Valid Notification Finding: The individual argued that he had not received proper notification of the proceedings, as postal attempts to deliver notice had failed. A municipal official had subsequently personally informed him about the ongoing case. However, the individual failed to sufficiently substantiate his claims regarding legal violations in his complaint to the Federal Tribunal, leading to the conclusion that the complaint was inadequately supported and thus not admissible. The court also rejected a request for legal aid due to the perceived lack of merit in the legal arguments presented.

Schlagwörter

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Eröffnung des Entscheids verspätete Eingabe Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Rückzug des Rechtsbegehrens verspätete Einwendungen Streitgegenstand

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted because it was insufficiently substantiated, as applied in the dispositive order (non-entrée en matière).

Art. 64 BGG

Applied to dismiss the request for legal aid.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Applied when determining the amount of the court costs based on the appellant's financial situation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_333/2013

Urteil vom 15. Mai 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Vorsätzlicher Missbrauch von Ausweisen und Schildern, Wiederherstellung der Frist, rechtliches Gehör,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 6. März 2013.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Am 6. März 2013 trat das Obergericht auf eine Berufung nicht ein, weil der Beschwerdeführer das Rechtsmittel verspätet angemeldet hatte. Dieser wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen.

Für den Ausgang der Sache war ausschlaggebend, dass der Beschwerdeführer, nachdem die postalischen Zustellungsversuche gescheitert waren, vom Gemeindeammann persönlich aufgesucht und über das laufende Verfahren aufgeklärt wurde (angefochtener Beschluss S. 4). Mit dieser entscheidenden Überlegung der Vorinstanz befasst sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vor Bundesgericht nicht. Folglich ist die Beschwerde nicht hinreichend begründet. Darin wäre unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen gewesen, inwieweit dieser gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Auf die mangelhafte Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers (act. 3) ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Mai 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn