Federal Supreme Court Dismisses Appeal Over Discontinued Criminal Investigation Due to Lack of Standing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a complaint regarding the decision to close a criminal investigation related to threats and the serious violation of traffic rules. The complainant challenged the ruling of a cantonal court that had rejected an appeal against this closure. However, the complainant was not considered a private prosecutor or a victim under relevant legal definitions, leading to a determination that he lacked standing to bring the appeal. Consequently, the court did not entertain the complaint, and the complainant was also required to bear the court costs while his request for legal aid was denied due to the lack of merit in his claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Over Discontinued Criminal Investigation Due to Lack of Standing: The complainant challenged the ruling of a cantonal court that had rejected an appeal against this closure. However, the complainant was not considered a private prosecutor or a victim under relevant legal definitions, leading to a determination that he lacked standing to bring the appeal. Consequently, the court did not entertain the complaint, and the complainant was also required to bear the court costs while his request for legal aid was denied due to the lack of merit in his claims.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertDismissed the request for free legal aid because the appeal claims appeared hopeless.
Applied to take the appellant's financial situation into account by setting a reduced court fee.
Imposed court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_329/2009
Urteil vom 17. Juni 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung der Untersuchung (Drohung, grobe Verletzung der Verkehrsregeln),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 24. März 2009.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass eine Strafuntersuchung wegen Drohung und grober Verletzung der Verkehrsregeln eingestellt und im angefochtenen Entscheid ein dagegen gerichteter Rekurs abgewiesen wurden. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist er indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angezeigten Straftaten nicht in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG . Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde grundsätzlich nicht legitimiert ( BGE 133 IV 228 ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (act. 7) ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Dem Beschwerdeführer wurde im Übrigen mit Verfügung vom 27. April 2009 ausdrücklich mitgeteilt, dass nur bei einem schriftlichen Rückzug auf eine Kostenauflage verzichtet werden könnte (act. 4). Seiner finanziellen Lage ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Juni 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn