Petitioner's Appeal Against Refusal to Hear Objection Due to Non-Appearance Dismissed for Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who was convicted by the Public Prosecutor's Office for multiple counts of attempted violence and threats against officials, leading to a conditional fine and a monetary penalty. The convict filed an objection against this conviction; however, he failed to appear at the main hearing despite proper summons. Consequently, the presiding judge dismissed the objection. A subsequent appeal to the Cantonal Court was also rejected, prompting the individual to seek further review from the Federal Tribunal, requesting the case be sent back for reassessment. However, the individual's arguments and the lack of substantial justification for the appeal led to the Federal Tribunal not accepting the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 57 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Petitioner's Appeal Against Refusal to Hear Objection Due to Non-Appearance Dismissed for Lack of Substantiation: The convict filed an objection against this conviction; however, he failed to appear at the main hearing despite proper summons. Consequently, the presiding judge dismissed the objection. A subsequent appeal to the Cantonal Court was also rejected, prompting the individual to seek further review from the Federal Tribunal, requesting the case be sent back for reassessment. However, the individual's arguments and the lack of substantial justification for the appeal led to the Federal Tribunal not accepting the complaint.
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KI-generiertThe appeal was not entered upon because the submission lacked the required reasoning according to Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG (procedural decision on non-entry).
The request for free legal aid was denied because the legal claims appeared hopeless.
Used to take the financial situation of the appellant into account when setting the level of the incurred court costs.
The court imposed the court costs on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_327/2014
Urteil vom 15. April 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz , Postfach 1201, 6431 Schwyz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Gewalt und Drohung gegen Beamte etc.; Säumnis an Hauptverhandlung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz, Beschwerdekammer, vom 28. Februar 2014.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Staatsanwaltschaft March verurteilte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 24. September 2012 unter anderem wegen mehrfacher versuchter Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 1'200.--. Dagegen erhob der Beschwerdeführer Einsprache. Da er der Hauptverhandlung am 9. Januar 2014 trotz rechtsgenügender Vorladung fernblieb, trat der Einzelrichter des Bezirksgerichts March am selben Tag auf die Einsprache nicht ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Kantonsgericht Schwyz am 28. Februar 2014 ab. Der Beschwerdeführer beantragt beim Bundesgericht unter anderem, die Sache sei zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Eine mündliche Parteiverhandlung findet vor Bundesgericht nur ausnahmsweise statt, und die Parteien haben grundsätzlich keinen Anspruch darauf ( Art. 57 BGG ). Im vorliegenden Fall besteht keine entsprechende Notwendigkeit.
Das Bundesgericht kann nur prüfen, ob der Einzelrichter zu Recht auf die Einsprache nicht eingetreten ist (vgl. angefochtenen Entscheid S. 3-5 E. 5) bzw. ob ein Fall notwendiger Verteidigung vorlag oder ob der Beschwerdeführer Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung gehabt hätte (vgl. angefochtenen Entscheid S. 5-12 E. 6 und 7). Zu diesen Fragen äussert sich der Beschwerdeführer in der Begründung seiner Eingabe nicht (vgl. Beschwerde S. 2-7). Statt dessen beschränkt er sich auf Vorwürfe gegen die Behörden des Kantons Schwyz und auf den Hinweis, zwei der Straftaten seien allenfalls verjährt. Mit diesen Vorbringen kann sich das Bundesgericht nicht befassen. Seine abschliessende Aufzählung von Bestimmungen, gegen die angeblich verstossen wurde (Beschwerde S. 7-13), wird von ihm nicht näher erläutert. Mangels einer tauglichen Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. April 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: C. Monn