Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_321/2024 KI-generiert

Premature Appeal Regarding Incomplete Court Decision

Geschäftsnummer 6B_321/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant submitted multiple appeals to the Swiss Federal Tribunal against a decision from the Higher Court of the Canton of Zurich dated March 22, 2024. The appeals were deemed premature because the full written decision, required for an appeal, was not yet available; only the dispositive part of the judgment was issued. The complainant was informed by the Federal Tribunal about the procedural requirement per Art. 100 Abs. 1 BGG, which states that an appeal can only be submitted once the complete decision is available within 30 days of its issuance. Despite being notified, the complainant continued to submit additional appeals, which were also considered premature. The Federal Tribunal decided not to pursue the appeals further under the procedures of Art. 108 BGG, nor impose any costs. The complainant was cautioned that any further premature appeals would be placed on file without formal review.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 BGG; Premature Appeal Regarding Incomplete Court Decision: The appeals were deemed premature because the full written decision, required for an appeal, was not yet available; only the dispositive part of the judgment was issued. The complainant was informed by the Federal Tribunal about the procedural requirement per Art. 100 Abs. 1 BGG, which states that an appeal can only be submitted once the complete decision is available within 30 days of its issuance. Despite being notified, the complainant continued to submit additional appeals, which were also considered premature. The Federal Tribunal decided not to pursue the appeals further under the procedures of Art. 108 BGG, nor impose any costs. The complainant was cautioned that any further premature appeals would be placed on file without formal review.

Schlagwörter

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Drohung etc Nichteintreten Prozessvoraussetzung Urteilsdispositiv Drohung Vorabentscheidungsverfahren Beschwerdelegitimation Angemessenheit der Verfahrensdauer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 100 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning section explaining why the appeals are premature, although the main non-admission rests on Art. 108 BGG.

Art. 108 BGG

Applied because the appeals were considered premature as the reasoned decision was not yet available.

Art. 66 BGG

Although the decision states 'Es werden keine Kosten erhoben', the general rule for costs is Art. 66 BGG, implied by the exception made.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_321/2024

Urteil vom 25. April 2024

I. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Drohung etc.; Nichteintreten,

Beschwerde gegen das Urteilsdispositiv des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 22. März 2024 (SB230402-O/U/U10).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer erhebt ein erstes Mal mit Eingabe vom 6. April 2024 (Eingangsstempel Bundesgericht 8. April 2024) Beschwerde. Das fragliche Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 22. März 2024 liegt indessen erst im Dispositiv vor und enthält demzufolge noch keine durch das Bundesgericht überprüfbare Begründung. Die sinngemässe Beschwerde erweist sich damit als verfrüht. Darauf ist der Beschwerdeführer mit Schreiben des Bundesgerichts vom 8. April 2024 ausdrücklich hingewiesen worden, ebenso auf Art. 100 Abs. 1 BGG , wonach eine Beschwerde gegen einen Entscheid erst innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ist. Das per Einschreiben versandte Schreiben konnte zugestellt werden. Am 9. April 2024 retourniert das Bundesgericht, unter Bezugnahme auf das referenzierte Antwortschreiben vom 8. April 2024, zwei weitere identische Beschwerdeeingaben vom 6. April 2024 an den Beschwerdeführer. In der Folge gehen beim Bundesgericht am 11. April 2024 sowie am 22. April 2024 nichtsdestotrotz insgesamt vier weitere Beschwerdeeingaben des Beschwerdeführers in dieser Sache ein. Da das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 22. März 2024 derzeit noch nicht in der begründeten Fassung, sondern erst im Dispositiv vorliegt, erweisen sich die sinngemässen Beschwerdeeingaben nach wie vor als verfrüht und kann darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten.

2. Der Beschwerdeführer wird abermals auf Art. 100 Abs. 1 BGG hingewiesen, wonach eine Beschwerde an das Bundesgericht erst nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids einzureichen ist. Zudem wird er darauf hingewiesen, dass weitere verfrühte Beschwerdeeingaben in derselben Sache formlos zu den Akten gelegt werden.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. April 2024

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill