Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Failure to Register Legal Remedy (Art. 399 StPO)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who appealed against a decision made by the Zurich Court, which had dismissed a prior appeal on the grounds that the individual did not properly file the appeal as required by law. The individual acknowledged the failure to register the appeal but argued for its acceptance based on subsequent reasons. However, the higher court found these reasons irrelevant to the procedural violation, leading to a decision not to entertain the appeal. Additionally, the court ordered the individual to cover the court costs and rejected a request for free legal aid on the basis that the claims were deemed hopeless.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 399 Abs. 1 StPO, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Failure to Register Legal Remedy (Art. 399 StPO): The individual acknowledged the failure to register the appeal but argued for its acceptance based on subsequent reasons. However, the higher court found these reasons irrelevant to the procedural violation, leading to a decision not to entertain the appeal. Additionally, the court ordered the individual to cover the court costs and rejected a request for free legal aid on the basis that the claims were deemed hopeless.
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KI-generiertThe appeal was not adjudicated upon because the requirements for entering the procedure were not met.
The request for legal aid was denied because the legal requests appeared hopeless.
The financial situation of the appellant must be taken into account when determining the court costs.
The court costs are imposed on the appellant because the appeal was dismissed via non-entry into judgment.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_309/2013
Urteil vom 13. Mai 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Kosten (Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 11. März 2013.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 11. März 2013 auf eine Berufung nicht ein, weil der Beschwerdeführer das Rechtsmittel nicht angemeldet hatte. Er anerkennt in seiner Beschwerde vor Bundesgericht ausdrücklich, die Berufung nicht angemeldet zu haben. Er führt nur aus, aus welchen Gründen er die Berufung später doch noch erklärt hat. Diese Gründe spielen indessen von vornherein keine Rolle, da es nur auf den unbestrittenen Umstand ankommt, dass der Beschwerdeführer die Berufung nicht angemeldet hat, wie dies Art. 399 Abs. 1 StPO vorschreibt. Inwieweit die Vorinstanz bei der gegebenen Sachlage gegen das Recht verstossen haben könnte, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Mai 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn