Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Standing in Fraud Complaint Challenge
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns a complaint regarding the dismissal of a fraud report submitted by the complainant, who was contesting a decision made by the cantonal court. The court found that since the public prosecution was involved, the complainant did not qualify as a private prosecutor or a victim under relevant legal provisions, and therefore lacked standing to file the complaint. Additionally, the complaint did not sufficiently meet the rigorous justification requirements for a fair trial claim. As a result, the court decided not to evaluate the complaint further and imposed court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Lack of Standing in Fraud Complaint Challenge: The court found that since the public prosecution was involved, the complainant did not qualify as a private prosecutor or a victim under relevant legal provisions, and therefore lacked standing to file the complaint. Additionally, the complaint did not sufficiently meet the rigorous justification requirements for a fair trial claim. As a result, the court decided not to evaluate the complaint further and imposed court costs on the complainant.
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KI-generiertApplied to rule that the appeal would not be entertained due to insufficient justification.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_307/2009
Urteil vom 19. August 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________ Ltd.,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintretensverfügung (Betrug),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 27. Dezember 2008.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige des Beschwerdeführers wegen Betrugs nicht eingetreten und ein dagegen gerichteter Rekurs im angefochtenen Entscheid abgewiesen wurden. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Er wurde durch die angezeigte Straftat auch nicht in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt, weshalb er nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG ist. Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 133 IV 228 ). Soweit er sinngemäss das Recht auf Verletzung eines fairen Verfahrens rügt, genügt seine Beschwerde den strengen Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
3. Wie angedroht (vgl. rechtshilfeweise zugestellte Verfügung vom 1. Mai 2009) unterbleibt die Zustellung des bundesgerichtlichen Urteils an den Beschwerdeführer wegen nicht erfolgter Bezeichnung einer Zustelladresse in der Schweiz.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird der Oberstaatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt; das für den Beschwerdeführer bestimmte Urteilsexemplar bleibt zu dessen Handen im Dossier.
Lausanne, 19. August 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill