Appeal Dismissed for Lack of Substantiation Regarding Procedural Cost Remission Refusal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the applicant sought a waiver of trial costs from the appellate court, which ultimately decided not to entertain the request due to the applicant's failure to provide financial details despite a prior request to do so. The applicant challenged this decision at the Federal Tribunal, focusing solely on the ruling from January 26, 2017. However, the Federal Tribunal found that the applicant's submissions did not satisfactorily demonstrate how the lower court's decision might have violated the law, leading to the dismissal of the appeal for lack of adequate justification.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 425 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Substantiation Regarding Procedural Cost Remission Refusal: The applicant challenged this decision at the Federal Tribunal, focusing solely on the ruling from January 26, 2017. However, the Federal Tribunal found that the applicant's submissions did not satisfactorily demonstrate how the lower court's decision might have violated the law, leading to the dismissal of the appeal for lack of adequate justification.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning regarding the heightened requirements for challenging fundamental rights violations, leading to non-admission.
The procedure for non-admission based on insufficient substantiation follows this article.
Used to rule on non-admission of the appeal due to insufficient grounds.
Cited in the reasoning regarding the requirement for substantiation in the appeal brief, leading to non-admission.
This article governs legal aid, cited implicitly by the court's reference to costs/legal aid in similar cases, although its direct application is superseded by the explicit order below.
Cited in the reasoning for the standard of review concerning the violation of Swiss law, which is relevant context for the non-admission ruling.
The contested decision concerned the refusal of cost relief based on this article.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_305/2017
Urteil vom 15. März 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Appellationsgericht Basel-Stadt, der Präsident, Bäumleingasse 1, 4051 Basel.
Gegenstand
Erlass von Verfahrenskosten, Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts Basel-Stadt, Präsidium, vom 26. Januar 2017.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Vorinstanz trat am 26. Januar 2017 auf ein Kostenerlassgesuch nicht ein. Der Beschwerdeführer habe zu seinen wirtschaftlichen Verhältnissen trotz entsprechender Aufforderung keine Angaben gemacht. Ein Erlass gemäss Art. 425 StPO sei nicht möglich.
Der Beschwerdeführer wendet sich gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht.
2. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist ausschliesslich der Entscheid vom 26. Januar 2017. Soweit der Beschwerdeführer Kritik am Urteil des Appellationsgerichts vom 9. Mai 2016 bzw. an anderen Entscheiden oder Verfahren übt, ist darauf nicht einzutreten.
3. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, wobei im Hinblick auf die Rüge der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der Anfechtung kantonalen Rechts und des Sachverhalts wegen Willkür) qualifizierte Rügeanforderungen bestehen ( Art. 106 Abs. 2 BGG ).
4. Die vorliegende Beschwerdeeingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Die durch nichts belegte Behauptung des Beschwerdeführers, er habe seine wirtschaftlichen Verhältnisse vor der Vorinstanz ausführlich und begründet dargelegt, findet in den Akten keine Stütze. Inwiefern der vorinstanzliche Entscheid willkürlich sein oder sonst wie gegen schweizerisches Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, lässt sich der Beschwerde mithin nicht ansatzweise entnehmen. Darauf ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
5. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Appellationsgericht Basel-Stadt, der Präsident, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. März 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill