Appeal Dismissed for Untimely Submission Due to Uncollected Ruling
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint by an individual regarding the non-acceptance of their appeal against a decision by a district court related to a violation of an entry ban. The individual claimed not to have received the court’s decision, which led to the appeal being considered late. However, the higher court noted that the individual failed to collect the court's decision from the post office, thus it was deemed delivered. The complaint was dismissed on the grounds of being late, and the individual was ordered to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 115 Abs. 1 lit. a AuG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Submission Due to Uncollected Ruling: The individual claimed not to have received the court’s decision, which led to the appeal being considered late. However, the higher court noted that the individual failed to collect the court's decision from the post office, thus it was deemed delivered. The complaint was dismissed on the grounds of being late, and the individual was ordered to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it did not meet the requirements of Art. 42 para. 2 BGG, leading to non-entry into the merits procedure.
The court ordered that the costs of the proceedings be imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_302/2014
Urteil vom 5. Mai 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Missachtung eines Einreiseverbots (Art. 115 Abs. 1 lit. a AuG),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 17. Dezember 2013.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 17. Dezember 2013 auf die Beschwerde gegen eine Verfügung des Bezirksgerichts Hinwil vom 30. Mai 2013 nicht ein, weil sie verspätet war.
Der Beschwerdeführer macht vor Bundesgericht sachgerecht ausschliesslich geltend, er habe die Verfügung des Bezirksgerichts Hinwil bis heute immer noch nicht bekommen (act. 6). Das hat die Vorinstanz auch nicht angenommen. Sie stellt fest, er habe die Verfügung auf der Post nicht abgeholt, weshalb sie dem Bezirksgericht retourniert wurde. Sie gelte indessen als zugestellt, weil der Beschwerdeführer mit einer behördlichen Sendung in der Sache habe rechnen müssen (Beschluss S. 3 E. 5). Zu dieser Erwägung äussert sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Seine Eingabe genügt folglich den Voraussetzungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Mai 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: Monn