Challenge to Refusal to Reopen Criminal Case for Simple Bodily Injury
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint from an individual regarding the rejection of a request for reopening a prior conviction related to simple bodily harm. The individual contended that the lower court had dismissed his appeal by failing to consider new evidence, although he did not present any new facts or proof but only criticized the previous assessment of evidence. The court concluded that the complaint did not meet the necessary substantiation requirements, leading to a dismissal of the appeal and an imposition of court costs on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Challenge to Refusal to Reopen Criminal Case for Simple Bodily Injury: The individual contended that the lower court had dismissed his appeal by failing to consider new evidence, although he did not present any new facts or proof but only criticized the previous assessment of evidence. The court concluded that the complaint did not meet the necessary substantiation requirements, leading to a dismissal of the appeal and an imposition of court costs on the individual.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to declare that the appeal would not be entertained due to failure to meet the reasoning requirements.
Used to reject the request for free legal aid because the legal claims appeared hopeless.
Used to take the appellant's financial situation into account by imposing a reduced court fee.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_300/2011
Urteil vom 12. Mai 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einfache Körperverletzung (Wiederaufnahme),
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 18. April 2011.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass ein von ihm gestelltes Wiederaufnahmegesuch abgelehnt wurde. Die Vorinstanz stellt fest, er habe keine neuen Tatsachen oder Beweismittel vorgebracht, sondern ausschliesslich die seinerzeitige Beweiswürdigung kritisiert. Auch vor Bundesgericht macht er nur geltend, die kantonalen Richter hätten alle Beweise, die sich in den Akten befänden, "kategorisch abgelehnt". Mit diesem Vorbringen vermag er indessen nicht zu begründen, dass und inwieweit die Vorinstanz das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben könnte. Da die Beschwerde die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht erfüllt, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Mai 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Schneider C. Monn