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6B_3/2022 KI-generiert

Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance and Lack of Substantive Argument

Geschäftsnummer 6B_3/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual filed a complaint against a decision by the Cantonal Court of Lucerne dated November 29, 2021. The complaint related to a penal order and the withdrawal of an objection due to the complainant's unexcused absence from an examination. The Swiss Federal Tribunal required the complainant to pay an advance on costs, notifying them of deadlines which they failed to meet. Consequently, the court could not proceed with the complaint as the required financial provision was not made in time, and it also noted that the complaint did not sufficiently address the decision being challenged, failing to meet legal reasoning requirements.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance and Lack of Substantive Argument: The complaint related to a penal order and the withdrawal of an objection due to the complainant's unexcused absence from an examination. The Swiss Federal Tribunal required the complainant to pay an advance on costs, notifying them of deadlines which they failed to meet. Consequently, the court could not proceed with the complaint as the required financial provision was not made in time, and it also noted that the complaint did not sufficiently address the decision being challenged, failing to meet legal reasoning requirements.

Schlagwörter

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Nichteintreten Leistung des Kostenvorschusses Kostenvorschuss Rückzugsfiktion materielle Begründung Vorschuss Nichtanhandnahmeverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

The appeal would have been rejected due to insufficient substantiation and clear failure to meet the legal requirements for reasoning, although the primary decision was non-entry under Art. 108 BGG.

Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by simplified procedure because the cost deposit was not paid, as ordered in point 1 of the dispositive.

Art. 42 Abs. 2 BGG

The appeal would have been rejected due to insufficient substantiation and clear failure to meet the legal requirements for reasoning, although the primary decision was non-entry under Art. 108 BGG.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellant, as ordered in point 2 of the dispositive.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_3/2022

Urteil vom 17. Februar 2022

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Boller.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Strafbefehl, Rückzug der Einsprache (unentschuldigtes Fernbleiben an Einvernahme); Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 29. November 2021

(2N 21 205).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. A.________ erhob Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern vom 29. November 2021.

2. Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen ( Art. 62 Abs. 1 BGG ).

3. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 3. Januar 2022 Frist bis zum 17. Januar 2022 und mit Verfügung vom 24. Januar 2022 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 7. Februar 2022 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (vgl. Art. 62 Abs. 3 BGG ). Beide Verfügungen konnten an die vom Beschwerdeführer bezeichnete Adresse zugestellt werden.

4. Zu der nach Erhalt der Nachfristverfügung eingegangenen Eingabe des Beschwerdeführers vom 2. Februar 2022 (Posteingang 7. Februar 2022) musste sich das Bundesgericht mangels Sachbezugs nicht äussern. Auf die Rechtsgrundlage der Kostenvorschusspflicht wurde im Übrigen bereits in den Kostenvorschussverfügungen ausdrücklich hingewiesen.

5. Da der Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Darüber hinaus wäre auf die Beschwerde auch deshalb nicht einzutreten, weil sie eine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid vermissen lässt und damit den gesetzlichen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ).

6. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Februar 2022

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Der Gerichtsschreiber: Boller