Appeal Regarding Official Defense Compensation Transfer to Federal Criminal Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an official defense attorney who represented a client during an appeal process and subsequently sought higher compensation for his services than what was awarded by the cantonal court. The initial compensation granted was 3,400 Swiss francs, but the attorney requested a total of 10,975.95 Swiss francs. The complaint was filed against the ruling by the cantonal court concerning the awarded compensation. The federal court determined that the complaint could not be considered and referred the matter to the appropriate federal court.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 135 Abs. 3 lit. b StPO, Art. 30 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Official Defense Compensation Transfer to Federal Criminal Court: The initial compensation granted was 3,400 Swiss francs, but the attorney requested a total of 10,975.95 Swiss francs. The complaint was filed against the ruling by the cantonal court concerning the awarded compensation. The federal court determined that the complaint could not be considered and referred the matter to the appropriate federal court.
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KI-generiertThe Federal Tribunal transferred the case to the Federal Criminal Court due to lack of jurisdiction (competence).
The judgment dictates that no court costs shall be levied.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_299/2017
Urteil vom 23. März 2017
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jametti, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Moses.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Entschädigung der amtlichen Verteidigung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 25. Februar 2016.
Erwägungen:
1. Rechtsanwalt X.________ war amtlicher Verteidiger von A.________. Für seine Tätigkeit im Berufungsverfahren gewährte ihm das Obergericht des Kantons Aargau am 25. Februar 2016 eine Entschädigung von Fr. 3'400.--, einschliesslich Auslagen und Mehrwertsteuer.
2. X.________ führt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, für die amtliche Verteidigung im Berufungsverfahren sei ihm eine Entschädigung von Fr. 10'975.95 zuzusprechen.
3. Nach Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO ist der Entscheid der Berufungsinstanz betreffend die amtliche Entschädigung mittels Beschwerde an das Bundesstrafgericht anzufechten. Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten und die Sache ist zuständigkeitshalber an das Bundesstrafgericht zu überweisen ( Art. 30 Abs. 2 BGG ). Auf die Erhebung von Kosten wird verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. Die Sache wird zuständigkeitshalber dem Bundesstrafgericht überwiesen.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer sowie dem Bundesstrafgericht schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. März 2017
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Jametti
Der Gerichtsschreiber: Moses