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6B_299/2017 KI-generiert

Appeal Regarding Official Defense Compensation Transfer to Federal Criminal Court

Geschäftsnummer 6B_299/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an official defense attorney who represented a client during an appeal process and subsequently sought higher compensation for his services than what was awarded by the cantonal court. The initial compensation granted was 3,400 Swiss francs, but the attorney requested a total of 10,975.95 Swiss francs. The complaint was filed against the ruling by the cantonal court concerning the awarded compensation. The federal court determined that the complaint could not be considered and referred the matter to the appropriate federal court.

Legislator-Regeste

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Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO, Art. 30 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Official Defense Compensation Transfer to Federal Criminal Court: The initial compensation granted was 3,400 Swiss francs, but the attorney requested a total of 10,975.95 Swiss francs. The complaint was filed against the ruling by the cantonal court concerning the awarded compensation. The federal court determined that the complaint could not be considered and referred the matter to the appropriate federal court.

Schlagwörter

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Entschädigung der amtlichen Verteidigung amtliche Verteidigung Strafprozessordnung Sachverständigenentschädigung Klagegründe Verteidigungsrechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 30 Abs. 2 BGG

The Federal Tribunal transferred the case to the Federal Criminal Court due to lack of jurisdiction (competence).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The judgment dictates that no court costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_299/2017

Urteil vom 23. März 2017

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jametti, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Moses.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Entschädigung der amtlichen Verteidigung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 25. Februar 2016.

Erwägungen:

1. Rechtsanwalt X.________ war amtlicher Verteidiger von A.________. Für seine Tätigkeit im Berufungsverfahren gewährte ihm das Obergericht des Kantons Aargau am 25. Februar 2016 eine Entschädigung von Fr. 3'400.--, einschliesslich Auslagen und Mehrwertsteuer.

2. X.________ führt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, für die amtliche Verteidigung im Berufungsverfahren sei ihm eine Entschädigung von Fr. 10'975.95 zuzusprechen.

3. Nach Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO ist der Entscheid der Berufungsinstanz betreffend die amtliche Entschädigung mittels Beschwerde an das Bundesstrafgericht anzufechten. Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten und die Sache ist zuständigkeitshalber an das Bundesstrafgericht zu überweisen ( Art. 30 Abs. 2 BGG ). Auf die Erhebung von Kosten wird verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. Die Sache wird zuständigkeitshalber dem Bundesstrafgericht überwiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer sowie dem Bundesstrafgericht schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. März 2017

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Jametti

Der Gerichtsschreiber: Moses