Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_295/2008 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Assault Appeal Due to Lack of Appellant Standing

Geschäftsnummer 6B_295/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint regarding the rejection of a criminal report related to bodily harm under the Swiss Penal Code. The individual who filed the complaint challenged a decision made by the appellate court, which stated that it would not proceed with the criminal report because the complainant did not meet the necessary legal standing to pursue action. The complainant did not qualify as a private prosecutor or a victim as defined by law, since their injuries did not significantly impair their physical integrity, and they had addressed the minor injury themselves without seeking medical attention. Consequently, the Tribunal ruled that the complaint was not admissible.

Legislator-Regeste

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Art. 126 StGB, Art. 81 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Assault Appeal Due to Lack of Appellant Standing: The individual who filed the complaint challenged a decision made by the appellate court, which stated that it would not proceed with the criminal report because the complainant did not meet the necessary legal standing to pursue action. The complainant did not qualify as a private prosecutor or a victim as defined by law, since their injuries did not significantly impair their physical integrity, and they had addressed the minor injury themselves without seeking medical attention. Consequently, the Tribunal ruled that the complaint was not admissible.

Schlagwörter

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Nichteintretensverfügung (Tätlichkeiten) Beschwerdelegitimation Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Tätlichkeit strafrechtliche Anklage Stellung des Opfers Opferhilfegesetz

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule on the inadmissibility of the appeal without substantive review.

Art. 64 BGG

Used to reject the request for legal aid because the claims appeared hopeless from the outset.

Art. 65 Abs. 2 BGG

Used to consider the appellant's financial situation when setting the court fee.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_295/2008/sst

Urteil vom 14. Juni 2008

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Schneider, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksamt Zofingen, Untere Grabenstrasse 30, 4800 Zofingen, Beschwerdegegner.

Gegenstand

Nichteintretensverfügung (Tätlichkeiten),

Beschwerde gegen den Entscheid vom 13. März 2008 des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige wegen Tätlichkeiten im Sinne von Art. 126 StGB nicht eingetreten und im angefochtenen Entscheid ein dagegen gerichteter Rekurs abgewiesen wurden, soweit darauf eingetreten werden konnte. Die Legitimationsvoraussetzungen zur Beschwerde in Strafsachen ergeben sich aus Art. 81 Abs. 1 BGG . Der Beschwerdeführer ist weder Privatstrafkläger noch Strafantragsteller. Er ist auch nicht Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes (OHG), weil die von ihm angezeigten Tätlichkeiten keine erhebliche Beeinträchtigung seiner körperlichen Integrität bewirkten (vgl. BGE 125 II 265 E. 2a/aa). Der Beschwerdeführer hat in diesem Zusammenhang selber angegeben, die erlittene Verletzung an der Stirn eigenhändig versorgt bzw. deswegen keinen Arzt aufgesucht zu haben (vgl. angefochtenen Entscheid, S. 2). Als (bloss) Geschädigter ist er zur Beschwerdeführung nicht legitimiert (vgl. Art. 81 Abs. 1 BGG ; BGE 133 IV 228 ). Auf die Beschwerde ist deshalb im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, weil die Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos erschienen ( Art. 64 BGG ). Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Festsetzung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Juni 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Schneider Arquint Hill