Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who appealed against a decision by the higher court regarding a violation of traffic rules, specifically challenging a fine imposed on him. The individual was mandated to pay a CHF 1,000 advance cost for his appeal by a specified deadline but failed to make the payment. Subsequently, he was issued another notice with an extended deadline, which was returned as "not picked up." Since he did not comply with the payment requirement within the given timeframe, the court ruled that it would not consider his appeal, thus resulting in the imposition of court costs on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance: The individual was mandated to pay a CHF 1,000 advance cost for his appeal by a specified deadline but failed to make the payment. Subsequently, he was issued another notice with an extended deadline, which was returned as "not picked up." Since he did not comply with the payment requirement within the given timeframe, the court ruled that it would not consider his appeal, thus resulting in the imposition of court costs on the individual.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained because the required security deposit was not paid within the deadline.
The court costs were imposed on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_291/2014
Urteil vom 16. Juni 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau ,
Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verletzung von Verkehrsregeln; Einsprache gegen Strafbefehl,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 12. Februar 2014.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 1. April 2014 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 29. April 2014 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen. Obwohl er die Verfügung erhalten hat, bezahlte er den Kostenvorschuss nicht. Deshalb wurde ihm mit Verfügung vom 7. Mai 2014 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist angesetzt bis zum 21. Mai 2014, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Diese Verfügung kam mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" zurück. Da der Beschwerdeführer mit gerichtlichen Sendungen rechnen musste, gilt die Verfügung als zugestellt. Der Kostenvorschuss ging innert Frist nicht ein. Deshalb ist androhungsgemäss auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Juni 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: Monn