Federal Supreme Court Dismisses Appeals for Non-Payment of Cost Advances Following Final Legal Aid Rejection
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves four complaints submitted to a higher court, which were not considered due to the complainant's failure to pay required fees after their requests for free legal assistance had been denied. The complainant argued against the assessments of their requests as hopeless, asserting their financial need for legal aid. However, the court determined that the complainant's arguments were irrelevant to the issue at hand, leading to the decision not to proceed with the complaints. Additionally, it was noted that, in this instance, no costs would be imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeals for Non-Payment of Cost Advances Following Final Legal Aid Rejection: The complainant argued against the assessments of their requests as hopeless, asserting their financial need for legal aid. However, the court determined that the complainant's arguments were irrelevant to the issue at hand, leading to the decision not to proceed with the complaints. Additionally, it was noted that, in this instance, no costs would be imposed.
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KI-generiertUsed to order that the appeals shall not be entertained (non-entrée en matière).
Used to waive the imposition of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_289/2010
6B_290/2010
6B_291/2010
6B_292/2010
Urteil vom 20. Mai 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X._________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintretensverfügungen,
Beschwerden gegen die Beschlüsse des Obergerichts
des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 18. März 2010.
Erwägungen:
1. In den angefochtenen Beschlüssen wurde auf vier Beschwerden nicht eingetreten, weil der Beschwerdeführer nach der rechtskräftigen Ablehnung seiner Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts vom 21. Januar 2010 in Sachen 1B_386/ 2009, 1B_12/2010, 1B_13/2010, 1B_14/2010) die verlangten Kostenvorschüsse nicht innert Frist geleistet hatte. Mit der einzig zu behandelnden Frage der Nichtleistung der Kostenvorschüsse befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Er macht in seinen Beschwerden erneut vielmehr nur geltend, bei seinen Gesuchen um unentgeltliche Rechtspflege sei zu Unrecht stets die Aussichtslosigkeit seiner Eingaben in den Vordergrund gestellt worden, obschon er nachweislich bedürftig sei. Es sei ihm deshalb die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Seine Ausführungen gehen an der Sache vorbei bzw. liegen ausserhalb des Verfahrensgegenstands. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Dadurch wird das gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gegenstandslos.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Mai 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill