Cantonal Indictment Chamber Decision Upheld on Appeal Regarding Time-Barred Offenses
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint with the prosecution in St. Gallen, seeking the initiation of criminal proceedings based on a new allegation related to previous, already resolved charges. The prosecution decided on May 22, 2007, not to open a criminal process, stating that the justice system is not obliged to investigate expired offenses. Consequently, the individual was deemed not to have a legally protected interest in challenging the decision, which led to the dismissal of the complaint on procedural grounds. Additionally, the individual's filing was characterized as querulous, resulting in the imposition of court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Cantonal Indictment Chamber Decision Upheld on Appeal Regarding Time-Barred Offenses: Gallen, seeking the initiation of criminal proceedings based on a new allegation related to previous, already resolved charges. The prosecution decided on May 22, 2007, not to open a criminal process, stating that the justice system is not obliged to investigate expired offenses. Consequently, the individual was deemed not to have a legally protected interest in challenging the decision, which led to the dismissal of the complaint on procedural grounds. Additionally, the individual's filing was characterized as querulous, resulting in the imposition of court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entered upon using the simplified procedure.
The court imposed the court fee on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_286/2007 /rom
Urteil vom 2. Juli 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Spisergasse 15, 9001 St. Gallen.
Gegenstand
Eröffnung eines Strafverfahrens,
Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 22. Mai 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Nach einer neuen Strafanzeige des Beschwerdeführers, die im Sachzusammenhang mit früheren, bereits erledigten Strafklagen steht, erkannte die Anklagekammer des Kantons St. Gallen am 22. Mai 2007, es werde kein Strafverfahren eröffnet. Es kann keine Rede davon sein, dass die Justiz verpflichtet wäre, auch verjährte Straftaten aufzuklären, weshalb der Beschwerdeführer offensichtlich kein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Er ist somit zur Beschwerde nicht legitimiert. Zudem beruht die Rechtsschrift (in der einer der Beschuldigten als "Mördersatan", "Intrigantensatan" und "Lügensatan" bezeichnet wird) auf querulatorischer Prozessführung im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG . Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Juli 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: